BAG-Urteile
Eine Flut an Entscheidungen und Urteilen prägen die deutsche Arbeitsrechts-Landschaft. Kaum vergeht ein Monat ohne wichtige, praxisrelevante Prozesse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. In der Personalwirtschaft fasst unsere Autorin Prof. Dr. Stephanie Michel aktuelle BAG-Urteile zusammen und gibt wertvolle Tipps für die Praxis. Hier finden Sie die Beiträge aus dem Heft.
Unsere Autorin:
Professorin Dr. Stephanie Michel
Leiterin des Brüsseler Büros des Deutschen Notarvereins
Professorin für Wirtschaftsrecht, Fachhochschule der Wirtschaft, Hannover
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Der Anspruch auf Urlaub besteht nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) nicht, soweit dem Arbeitnehmer für das laufende Kalenderjahr bereits von einem früheren Arbeitgeber Urlaub gewährt worden ist. Die Vorschrift regelt den Urlaubsanspruch, wenn der Arbeitnehmer während des Urlaubsjahres den Arbeitgeber wechselt. Sie erfasst
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Nach dem Bundesurlaubsgesetz steht jedem Arbeitnehmer in jedem Kalenderjahr ein bezahlter Erholungsurlaub von mindestens 24 Werktagen zu. Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) knüpft entgegen der gesetzlichen
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Das Sozialgesetzbuch regelt, dass ein öffentlicher Arbeitgeber einen schwerbehinderten Menschen, der sich auf eine ausgeschriebene Stelle unter Mitteilung seiner Schwerbehinderteneigenschaft beworben hat, zu einem
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Die Zulässigkeit der Frage nach Schwerbehinderung ist sowohl im Bewerbungsgespräch als auch im bestehenden Arbeitsverhältnis immer wieder Thema arbeitsgerichtlicher Entscheidungen. Jedenfalls nach sechs Monaten des bestehenden
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Das Berufsausbildungsverhältnis kann in der Probezeit von beiden Parteien jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Eine solche Kündigung muss jedoch noch während der Probezeit zugehen. Ist der
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Der Anspruch auf eine Weihnachtsgratifikation kann vom ungekündigten Bestehen des Arbeitsverhältnisses zum Auszahlungszeitpunkt abhängig gemacht werden. Es kommt nicht darauf an, wer das Arbeitsverhältnis gekündigt hat. Eine
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Die Versetzung arbeitswilliger Arbeitnehmer aus einem nicht bestreikten Betrieb in einen von einem Arbeitskampf betroffenen Betrieb desselben Arbeitgebers, die der Begrenzung von Streikfolgen dient, bedarf nicht der Zustimmung des
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Eine arbeitsvertraglich vereinbarte dynamische Verweisung auf einen Tarifvertrag vor dem Jahr 2002 ist gewöhnlich dann als Gleichstellungsabrede auszulegen, wenn sie auf den einschlägigen Tarifvertrag verweist, an den der
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Der Arbeitgeber hat im Falle einer Betriebsänderung in Unternehmen mit in der Regel mehr als 20 wahlberechtigten Arbeitnehmern gemäß dem Betriebsverfassungsgesetz mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich zu beraten.
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Der Abschluss eines Aufhebungsvertrages zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist ein gegenseitiger Vertrag, wenn der Arbeitgeber für den Verlust des Arbeitsplatzes die Zahlung einer
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Gesamte Einträge: 45
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