close
close
close
HomeFür die PraxisAusbilder-ServiceThema des Monats

Ausbilder-Jahresuhr

Monatsthema Mai: Ausbildungsplan erstellen

Den Ausbildungsbedarf für Ihr Unternehmen haben Sie bereits ermittelt. Jetzt ist der Ausbildungsplan zu erstellen. Er ist Bestandteil des Ausbildungsvertrages und dem Auszubildenden mit Beginn des Ausbildungsverhältnisses auszuhändigen.

Berufsausbildungsverträge ohne Ausbildungsplan dürfen nicht in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen werden.


Das ist zu tun!

Die Ausbildungsordnung schreibt vor, dass der Ausbildende auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplanes einen Ausbildungsplan erstellen muss. Dieser Ausbildungsplan muss sowohl den sachlichen Aufbau als auch die zeitliche Folge der Berufsausbildung aufzeigen (sachliche und zeitliche Gliederung).


Bestimmen Sie, welche Ausbildungsinhalte in welchen Betriebsabteilungen zu vermitteln sind.


Ordnen Sie die im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Inhalte konkreten Tätigkeiten und Aufgaben in Ihrem Betrieb zu.

  • Klären Sie die folgenden zentralen Fragen:
  • Welche Abteilungen sind für welche Lernziele zuständig?
  • Gibt es Lernziele, die in Ihrem Betrieb nicht vermittelt werden können? Wie und wo können diese Lernziele dann vermittelt werden?
  • Wer übernimmt die Ausbildung (Ausbilder, Ausbildungsbeauftragte, Paten, Mentoren)?
  • Welche Ausbildungsmethoden können eingesetzt werden (z.B. Projektarbeit, Leittexte)?

 

Entwerfen Sie einen Ausbildungsablauf.


Bestimmen Sie die zeitliche Dauer und Folge der einzelnen Tätigkeiten und Aufgaben. Dabei sind folgende Punkte besonders zu beachten:

  • Der Ausbildungsplan muss sich über die gesamte Dauer der Ausbildung erstrecken.
  • Wenn die Ausbildungsordnung eine zeitliche Folge zwingend vorschreibt, dann muss diese eingehalten werden.
  • Die Reihenfolge der Prüfungen muss berücksichtigt werden.
  • Die Ausbildungseinheiten sollten überschaubar sein und bei größeren Ausbildungsabschnitten besser in Unterabschnitte gegliedert werden.
  • Die zeitliche Gliederung kann in größeren Zeitabständen zusammengefasst werden: Wochen oder Monate.
  • Der Urlaub muss mit eingeplant werden.

 

Stimmen Sie sich rechtzeitig mit den Betriebsabteilungen ab.


Erläutern Sie den Betriebsabteilungen und Ausbildungsbeauftragten, die Ausbildungsaufgaben übernehmen sollen, frühzeitig die Ausbildungsziele, die Ausbildungsinhalte und den geplanten Ausbildungsverlauf.

 

Verfassen Sie den Ausbildungsplan.


Der betriebliche Ausbildungsplan sollte Informationen über die Ausbildungsinhalte, die Ausbildungsorte, die Ausbildungsmaßnahmen und entsprechende Zeitangaben (zeitliche Gliederung) über die gesamte Ausbildungsdauer hinweg enthalten.

Wichtig ist: Alle Lernziele der Ausbildungsordnung müssen abgedeckt sein. Die aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse des Ausbildungsrahmenplanes sind Mindestanforderungen. Ist ein Betrieb nicht in der Lage, diese zu vermitteln, müssen die betreffenden Ausbildungsabschnitte einem anderen Betrieb oder Bildungsträger übertragen werden.

Weitere Informationen zu Ausbildungskooperationen und Ausbildungsverbünden finden Sie im Kompaktwissen.

Durch eine Grafik kann der Ausbildungsablauf sowohl für eine Berufsgruppe als auch für einzelne Auszubildende anschaulich dargestellt werden. Ein Beispiel für die grafische Umsetzung der Ausbildungsplanung finden Sie hier.

› Mehr zur Kompetenzsichernden Planung und Steuerung der Ausbildung erfahren Sie im Download des Monats.


In den kommenden Monaten finden Sie in dieser Rubrik Tipps und Informationen zu den nächsten Arbeitsschritten. Klicken Sie bald wieder rein!

• Juni: Ausbildung beenden

• Juli: Ausbildungskosten planen

• August: Ausbildungsstart gestalten



› Zurück zur Startseite Ausbilder-Service



  • Twitter
  • Facebook
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg
  • ShortNews
  • Webnews

Alle Personal-Bücher auf einen Blick
Cover_Magalog_Sommer_12
DER NEUE MAGALOG IST DA!
Sie kennen noch nicht alle Werke unserer Buchreihe?
Hier können Sie unser aktuelles Sommer-Programm 2012 als PDF-Datei herunterladen.

› Zum Download

Entdecken Sie unser HR-Lexikon

Im Bereich „Für die Praxis“ bieten wir Ihnen eine praktische Hilfe für den Berufsalltag: Rund 170 Begriffe aus der Welt der Personalentwicklung stehen Ihnen in unserem neuen HR-Lexikon bereit. Wissen Sie zum Beispiel, was unter Appraisal zu verstehen ist? Und was genau ein Lernpromotor oder ein Whole Scale Change sind? Lesen Sie es einfach nach.

› Zum HR-Lexikon

NEU
Fuehrung_und_ZusammenarbeitRolf Wunderer
Führung und Zusammenarbeit

Die Anforderungen, die der globale Wettbewerb, neue Strategien, Werthaltungen und Umwelteinflüsse stellen, behandelt Rolf Wunderer mit zwei kritischen Erfolgsgrößen: Führung und Zusammenarbeit. Dieses neu aufgelegte Nachschlagewerk zeigt eine moderne Führungslehre auf, die sich dem internen Unternehmertum verpflichtet weiß.