Im Trend: HR-Self-Service und Prozessautomatisierung
Die Personalabteilungen wollen oder müssen sich in verstärktem Maße als Business- und interne Dienstleistungspartner positionieren. Insofern nimmt auch die Bemühung zu, die personalwirtschaftlichen Geschäftsabläufe effizienter und kundennäher zu gestalten. Damit einhergehend haben sich HR-Self-Services für Mitarbeiter und Führungskräfte bei der Mehrheit der deutschen Unternehmen bereits recht gut etabliert.
Die vermehrte Einbindung von Mitarbeitern und Führungskräften in Form von Self-Services sowie automatisierte HR-Prozesse entlasten die Personalabteilung in administrativer Hinsicht und darüber hinaus wird das Management auch bei strategischen Fragestellungen unterstützt. 57 Prozent der Unternehmen setzen sie bereits ein und von den anderen Betrieben planen dies ebenfalls mehr als die Hälfte (58 Prozent) in naher Zukunft. Die Personalverantwortlichen schätzen die Akzeptanz und den Stellenwert von Manager- und Mitarbeiter-Self-Services durchweg als hoch ein. Der Schwerpunkt im Einsatz liegt allerdings bislang eher noch auf administrativen Prozessen wie etwa Zeitwirtschaft und Reisemanagement. Doch lässt sich auch ein Trend erkennen, HR-Self-Services auch für qualitative Prozesse, zum Beispiel im Talent Management, zu nutzen. Das sind Ergebnisse der Studie „HR-Self-Services & Prozessautomatisierung“, die die Perbit Software GmbH unter wissenschaftlicher Begleitung der Hochschule RheinMain durchgeführt hat. Insgesamt beteiligten sich 420 Personalverantwortliche an der Studie.
Laut der Untersuchung gibt es noch Nachholbedarf bei der Automatisierung von HR-Prozessen. Zwar haben bereits drei Viertel der Unternehmen die wichtigsten Prozesse dokumentiert, doch erst ein Viertel (26 Prozent) nutzt dafür IT-Unterstützung wie ein übergreifendes Business-Process-Management-System.
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