Neues Software-Modul von IBM soll die Personalplanung verbessern
Noch tun sich viele Unternehmen schwer damit, aus bestehenden Personaldaten Prognosen für ihren zukünftigen Fachkräftebedarf und drohende Know-how-Defizite abzuleiten. In diese Lücke will jetzt der Technologiekonzern IBM mit seinem Software-Modul „Analytisches Personalmanagement“ stoßen.
Das auf der Statistik-Software IBM SPSS und IBM Business Analytics Optimization-Technologien basierende Modul soll es Firmen ermöglichen, den bestehenden Personalbestand zu überblicken und gleichzeitig Zukunftsszenarien für die strategische und finanzielle Planung zu entwickeln. Auf Knopfdruck zeigt die Software laut Hersteller beispielsweise an, welche Mitarbeiter in den kommenden Jahren das Unternehmen verlassen und welcher Wissensverlust damit einhergeht.
Auch verspricht IBM Personalmanagern, mit dem Tool bislang nicht entdeckte Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Datensätzen sichtbar zu machen: beispielsweise sollen sie dadurch Rückschlüsse auf effektive Arbeitsumgebungen bekommen oder die Eignung von Mitarbeitern für zukünftige Tätigkeiten einschätzen können. So will IBM Unternehmen in die Lage versetzen, vorausschauend Arbeitsbedingungen zu ändern, um wertvolle Mitarbeiter zu halten oder die passenden Talente für die Aufgaben von morgen zu rekrutieren beziehungsweise zu fördern.
Entwickelt wurde die Lösung im IBM Analytics Solution Center Berlin (ASC), das neben IBM Business Partnern auch Universitäten und Hochschulen in seine Tätigkeit einbindet.
Weitere Informationen unter:
http://www-05.ibm.com/de/solutions