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12.08.2011 | Recruiting - Personalbeschaffung

Die Polizei ist aus Schülersicht der attraktivste Arbeitgeber


Jeder neunte Jugendliche in Deutschland wünscht sich die Polizei als künftigen Arbeitgeber. An zweiter Stelle der beliebtesten Unternehmen steht die ProSiebenSat1 Media AG, die sich im Vorjahr noch auf Platz eins befand: Rund neun Prozent würden dort gern arbeiten. Allerdings unterscheiden sich die Vorstellungen über die attraktivsten Arbeitgeber und Berufe bei männlichen und weiblichen Jugendlichen zum Teil erheblich.

An dritter Stelle der Hitliste Jugendlicher steht BMW, gefolgt von Audi, Microsoft, der Bundeswehr, Adidas, H&M Hennes & Mauritz, Porsche und Deutsche Lufthansa. Die Unternehmen BMW, Audi und Microsoft drei Unternehmen konnten sich im Vergleich zum Vorjahr jeweils um mehrere Plätze verbessern. Mit einem Zuwachs von 1,7 Prozentpunkten ist BMW zugleich bester Aufsteiger des Jahres. Das geht aus dem neusten Schülerbarometer des Berliner Trendence Instituts hervor. Das Magazin Focus Schule veröffentlichte die Ergebnisse exklusiv in der Ausgabe vom August/September 2011. Im Rahmen der Studie werden jährlich mehr als zehntausend Gymnasiasten, Real‐,Haupt‐ und Gesamtschüler der Klassen acht bis 13 nach ihren Wunscharbeitgebern und Karriereplänen befragt.

Bei den Mädchen rangiert die ProSiebenSat1 Media AG mit knapp 13 Prozent an erster Stelle als Wunscharbeitgeber, das Textilhandelsunternehmen H&M gelangt auf den zweiten Platz und auf dem dritten Rang folgt die Polizei. Als Ausbildungsbereiche sind bei weiblichen Jugendlichen besonders Gesundheit und Pflege (28,1 Prozent) sowie Bildung und Erziehung (23,8 Prozent) beliebt. Das Interesse für den technischen und mechanischen Bereich ist bei Mädchen mit Ausbildungswunsch immer noch gering: Nur 2,4 Prozent wollen diesen Berufsweg einschlagen. Studieren möchten die Mädchen am liebsten Sprach‐ oder Kulturwissenschaften.

Die beliebteste Arbeitgeber der männlichen Befragten mit jeweils rund 13 Prozent sind Microsoft und BMW, gefolgt von der Bundeswehr und der Polizei. Insgesamt liegen in der Gunst der männlichen Befragten vor allem Unternehmen mit technischen Produkten und bekannten Marken vorne. Neben BMW finden sich noch Audi, Porsche, Adidas, Volkswagen, Sony und die Lufthansa auf den ersten zehn Plätzen. Männliche Jugendliche können sich durchaus eine Karriere in MINT‐Bereichen vorstellen: Mehr als ein Viertel von ihnen möchte einen technisch‐mechanischen Beruf ergreifen; an zweiter Stelle liegen handwerkliche Ausbildungsberufe mit gut einem Fünftel der Nennungen. Auch aus Sicht kommender Studenten ist der MINT‐Bereich attraktiv: 21,4 Prozent der männlichen Befragten mit Studienwunsch tendieren zu naturwissenschaftlichen Fächern. Allerdings ist die Begeisterung für MINT‐Fächer in den letzten Jahren insgesamt nicht nennenswert gestiegen. Weiterhin beliebt bei männlichen Jugendlichen sind Ingenieurwissenschaften sowie Rechts‐, Wirtschafts‐ und Sozialwissenschaften.

Weitere Informationen unter:
www.trendence.com

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