Wird das Internet zum zentralen Bildungsmedium?
Mittlerweile hat sich das Internet als Bildungsmedium in Beruf und Freizeit recht gut etabliert. Zwei Drittel der Internetnutzer geben an, dass sie damit ihre Allgemeinbildung verbessern konnten und mehr als die Hälfte (54 Prozent) hat sich online bereits beruflich fortgebildet. Allerdings bestehen hinsichtlich der Nutzung weiterhin Unterschiede bei den Altersgruppen.
Die 14- bis 29-Jährigen nutzen das Internet mit einem Anteil von 70 Prozent überdurchschnittlich häufig zur Verbesserung ihrer Allgemeinbildung. Unter den 30- bis 49-Jährigen steht dagegen die berufliche Weiterbildung im Vordergrund. In dieser Altersgruppe haben 65 Prozent ihre beruflichen Kenntnisse online verbessert. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) durchgeführt hat.
In der beruflichen Weiterbildung kommen heute unterschiedliche E-Learning-Systeme zum Einsatz, die das Lernen am PC-Arbeitsplatz oder mit mobilen Endgeräten ermöglichen. Nach Ansicht von BITKOM-Präsident Professor Dieter Kempf wird E-Learning sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld weiter an Bedeutung gewinnen, weil es individuelles und zeitlich flexibles Lernen ermöglicht und das Wissen dann zur Verfügung gestellt wird, wenn es gebraucht wird. Entscheidend sei in diesem Zusammenhang, so Kempf, wie Informationen und Lerninhalte aufbereitet und zugänglich gemacht werden können.
Weitere Informationen unter:
www.bitkom.de
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