Arbeitgeber setzen bei Personalsuche auf Medien-Mix
Online-Jobbörsen sind für deutsche Unternehmen das wichtigste Medium bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter. In diesem Jahr veröffentlichen acht von zehn Betrieben offene Stellen in Jobbörsen wie Stepstone, Monster oder Jobscout24. Das entspricht einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig etablieren sich Online-Netzwerke bei der Suche nach neuen Mitarbeitern, doch auch die Anzahl der Inserate in Printmedien ist angestiegen.
Ein Drittel aller Unternehmen publiziert inzwischen offene Stellen in sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ oder Xing. Im Vorjahr waren es noch 29 Prozent, vor zwei Jahren lediglich zwölf Prozent. Zwei Drittel der Unternehmen nutzt heute drei oder mehr Medien, um geeignetes Personal zu finden. Dabei setzen die Personalabteilungen auf einen Mix aus Online- und Printmedien.
69 Prozent der Firmen veröffentlichen Jobangebote auf der eigenen Website; 28 Prozent nutzen branchenspezifische Online-Jobbörsen. Trotz des Trends, freie Jobs online auszuschreiben, haben auch Anzeigen in Printmedien zugelegt: 58 Prozent der befragten Unternehmen schalten Stellenanzeigen in Printausgaben von Zeitungen (2010 waren es noch 55 Prozent) und 22 Prozent in Print-Fachmagazinen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Aris im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.500 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen in Firmen aller Branchen durchgeführt hat.
Weitere Informationen unter:
www.bitkom.org