Employer Branding ist gerade in Schwellenländern ein Muss
International aufgestellte Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung einer internationalen Arbeitgebermarke. Denn nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Industrie- und Schwellenländern wachsen die Ansprüche an den Arbeitsplatz.
60 Prozent der Unternehmen im globalen Wettbewerb halten es für unabdingbar, in Indien und China über eine attraktive Arbeitgebermarke zu verfügen. Für die USA sagen dies immerhin noch 40 Prozent der Unternehmen. In den europäischen Märkten über ein ausgeprägtes Employer Brand zu verfügen, empfindet ein Drittel als zwingend notwendig.
Dies geht aus der „Employer Branding Studie 2011“ von Kienbaum Communications hervor, für die die Berater leitende Personalmanager aus 26 Unternehmen in qualitativen Interviews befragt haben.
Hauptmotive: Recruiting und Mitarbeiterbindung
Hauptgrund für die Entwicklung eines internationalen, attraktiven Arbeitgeberauftritts ist für 59 Prozent der Befragten, dass er sich konkret für das Recruiting neuer Mitarbeiter nutzen lässt. Kienbaum zufolge hat in diesem Zusammenhang auch die Mitarbeiterbindung einen hohen Stellenwert. Denn in Ländern wie China und Indien sei die Wechselbereitschaft von Spezialisten weitaus größer ist als hierzulande.
Rund ein Drittel der Unternehmen bekennt sich zu dem Ziel, über das Arbeitgebermarketing ganz allgemein das Image in den internationalen Märkten positiv beeinflussen zu wollen. Der Grund: Viele hierzulande als Top-Unternehmen geltende Arbeitgeber sind in Übersee mitunter noch gänzlich unbekannt.
Eine globale Arbeitgebermarke – ist das überhaupt möglich? Kienbaum zufolge für die Mehrheit der befragten Employer Branding-Experten ja. Sie sind der Auffassung, dass es trotz kultureller Unterschiede machbar ist, für verschiedene internationale Standorten einen einheitlichen Markenauftritt zu entwickeln.
Weitere Informationen unter:
www.kienbaum.de