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31.12.2011 | Arbeitswelt

Die deutsche Wirtschaft und das Silvesterfeuerwerk


Die Deutschen geben für das Silvesterfeuerwerk in diesem Jahr voraussichtlich 113 Millionen Euro aus. Ein Drittel davon entfällt auf Produkte heimischer Hersteller. Denn es herrscht Arbeitsteilung beim Feuerwerk: Die deutsche pyrotechnische Industrie liefert das Höhenfeuerwerk. China lässt es dagegen richtig krachen.

Die deutschen Feuerwerker sind eine kleine Branche mit 24 Betrieben. Sie geben 3.500 Menschen Arbeit. Während Böller und einfache Raketen fast nur aus dem Ausland kommen, haben sich die heimischen Pyrotechniker auf den Markt für hochwertige Feuerwerke spezialisiert. Zu den Rennern gehören Batterien mit bis zu 254 Raketen, die den Himmel für mehrere Minuten mit buntem Lichterglanz verschönern. Darüber hinaus wird aber auch Profi-Feuerwerkstechnik für Großveranstaltungen wie etwa Open-Air-Konzerte hergestellt. Diese Technik kann auch im Ausland gegen die fernöstliche Konkurrenz bestehen, wie die Exportquote der Branche von 66 Prozent zeigt.

Insgesamt setzte die deutsche pyrotechnische Industrie 2010 900 Millionen Euro um – das heimische Silvesterfeuerwerk ist also nur ein Nebengeschäft. Im Billig-Segment, das zum Jahreswechsel vor allem vom jüngeren Publikum nachgefragt wird, dominiert China: Von den Importen in Höhe von 76 Millionen im Jahr 2010 entfielen 97 Prozent auf das Reich der Mitte.

Weitere Informationen unter:
www.iwkoeln.de

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