IAB: Die gute Konjunktur zeigt sich im Arbeitsvolumen
Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen ist gestiegen, die Arbeitszeitkonten sind wieder aufgefüllt und die Zahl der Erwerbstätigen hat zugenommen: Diese Bilanz zieht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für die ersten drei Quartale des abgelaufenen Jahres im Vergleich zu den Jahren 2010 und 2009.
Die Beschäftigten leisteten im 3. Quartal 2011 insgesamt 14.776 Millionen Arbeitsstunden: Das ist ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Arbeitsvolumen im 3. Quartal 2010 (14.567 Mio. Arbeitsstunden) und ein Anstieg um 4,3 Prozent im Vergleich zum 3. Quartal 2009 (14.149 Mio. Arbeitsstunden).
Die Arbeitszeitkonten wachsen wieder: Innerhalb der ersten neun Monate 2011 sind die Zeitguthaben nach den Berechnungen des IAB mit durchschnittlich plus 6,9 Stunden je Arbeitnehmer angefüllt worden. Eine Entwicklung, die bereits seit dem 2. Quartal 2010 zu beobachten war. Seit Anfang 2010 sinkt entsprechend die Zahl der Erwerbstätigen, die von Kurzarbeit betroffen sind: Zählte die IAB-Statistik im 1. Quartal 2010 noch 988.000 Kurzarbeiter, lag die Vergleichzahl im 1. Quartal 2011 bei 291.000 Personen.
Für das 3. Quartal 2011 wird von einem Rückgang auf 80.000 Beschäftigte in Kurzarbeit berichtet. Die gute Konjunktur lässt die Beschäftigtenzahl nach oben klettern, machen die IAB-Arbeitsmarktforscher deutlich. Das Ansteigen der Vollzeitbeschäftigung in der ersten Jahreshälfte 2011 hat sich im 3. Quartal fortgesetzt. 24.052.000 Frauen und Männer hatten einen Arbeitsvertrag für eine ganze Stelle: Ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2011.
Das IAB hat im Internet einen Überblick über die "Durchschnittliche Arbeitszeit und ihre Komponenten in Deutschland" für den Zeitraum 2009 bis zum 3. Quartal 2011 veröffentlicht.
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Quelle: PersonalPraxis24.de