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14.01.2012 | Arbeitswelt

Neue Jobs durch Firmengründungen von Migranten


Alleine aufgrund der alternden Bevölkerung wird die deutsche Wirtschaft Prognosen zufolge bis zum Jahr 2050 rund 700.000 Selbstständige verlieren. Umso erfreulicher ist es, dass das Interesse hier lebender Migranten zunimmt, Unternehmen zu gründen. Immer mehr Jungunternehmer hierzulande haben ausländische Wurzeln.

Das Gründungsinteresse von Migranten wird in diesem Jahr voraussichtlich weiter zunehmen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet damit, dass Existenzgründer mit Migrationshintergrund in diesem Jahr bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen werden. Jeder Migrant, der sich in die Selbstständigkeit wagt, schafft nach Ansicht des DIHK-Gründungsexperten Marc Evers zusätzlich etwa eine halbe Stelle.

Dabei beobachten die Industrie- und Handelskammern laut Evers, dass Migranten die Gründung sehr genau angehen: Sie seien nicht schlechter und nicht besser vorbereitet als Deutsche und beherrschten das kaufmännische Rüstzeug sogar etwas besser.

Weitere Informationen unter:
www.dihk.de

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