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17.01.2012 | Vergütung und Gehälter

Firmenwagen: Zumeist entscheidet die Leasingrate


Foto_AutosDienstwagen gehören zu den freiwilligen Nebenleistungen des Arbeitgebers, die bei Mitarbeitern besonders beliebt sind. Übertroffen werden sie nur noch von Essensgutscheinen und einer firmeneigenen Kantine. Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass alle teilnehmenden Unternehmen Firmen-PKWs in ihrem Benefit-Programm haben. Deutsche Modelle stehen dabei besonders hoch im Kurs.

Die beliebteste Marke bei Firmenwagen ist Audi: 33 Prozent der Betriebe setzen auf Fahrzeuge aus Ingolstadt. BMW, Mercedes und VW liegen auf den nachfolgenden Plätzen. Infolge des wachsenden Umweltbewusstseins spielt der CO2-Ausstoß bei der Auswahl der Fahrzeuge eine zunehmende Rolle. 39 Prozent der Unternehmen legen hier Richtlinien fest - auch wenn dabei kein Trend zu Höchstwerten zu erkennen ist. Auch zeigt sich, dass der genehmigte CO2-Ausstoß mit steigender Hierarchiestufe der Mitarbeiter zunimmt. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Aon Hewitt-Studie „Fringe Benefits 2011", an der sich 57 Unternehmen verschiedener Größen und Branchen beteiligt haben.

Nur neun von hundert Dienstwagen werden gekauft

Bei über der Hälfte (59 Prozent) der Unternehmen ist für die Wahl des Dienstwagenmodells die Leasingrate ausschlaggebend. Knapp ein Drittel der Firmen entscheidet nach dem Bruttolistenpreis oder der Modell-Liste. Der Großteil der Fahrzeuge wird mit Full-Service-Vertrag geleast. Knapp 50 Prozent dieser Kontrakte läuft über 36 Monate, etwas mehr als ein Drittel über 48 Monate. Den Mittelweg von 42 Monaten wählen nur 18 Prozent der Leasing-Nutzer. Die maximale Kilometerleistung liegt im Schnitt bei 48.000 Kilometern pro Jahr. Gekauft werden insgesamt nur neun Prozent der Dienstwagen.

Neben Vorstand und Geschäftsführung ist bei 88 Prozent der teilnehmenden Unternehmen die erste Management-Ebene darunter zur Nutzung eines Dienstwagens berechtigt. Manager auf der nächsten Hierarchiestufe fahren noch bei 62 Prozent der Unternehmen auf Firmenkosten. Vertriebsmitarbeitern steht in 42 Prozent der Fälle ein Auto zur Verfügung. Nur 32 Prozent der betrachteten Unternehmen genehmigen Mitarbeitern jenseits der genannten Hierarchiestufen und Aufgabenfelder ein Firmenfahrzeug.

74 Prozent der teilnehmenden Unternehmen finanzieren den Dienstwagen der Mitarbeiter vollständig. Viele bieten die Fahrzeuge aber auch im Rahmen einer Entgeltumwandlung an. Lohnt sich ein Dienstwagen aus steuerlichen Gründen für den Mitarbeiter nicht, bedienen sich immer mehr der Arbeitgeber des Modells der Firmenwagenpauschale als Alternative. 18 Prozent lassen die ausgewählten Angestellten selbst entscheiden, welche der beiden Möglichkeiten sie nutzen möchten.

Weitere Informationen unter:
www.aon.com

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