close
close
close
HomeAktuellNewsRecruiting - PersonalbeschaffungDIHK-Industriereport: Personalaufbau geht weiter
11.01.2012 | Recruiting - Personalbeschaffung

DIHK-Industriereport: Personalaufbau geht weiter


Die Stimmung auf dem Arbeitsmarkt verspricht weiterhin Gutes: Mit rund 60.000 neuen Arbeitsplätzen allein in der Industrie rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Basis dieser Prognose ist eine repräsentative Umfrage in Industriebetrieben.

Insgesamt hat der DIHK die Antworten von rund 9.000 Industrieunternehmen ausgewertet. Besonders positive Entwicklungen erwarten vor allem die Produzenten von Investitionsgütern, beispielsweise in den Branchen Sonstigem Fahrzeugbau, Maschinenbau oder Elektrotechnik. In deren Beschäftigungsplänen schlägt sich "die gute Geschäftslage" nieder, so der DIHK.

Überdurchschnittlich hoch sind nach der Umfrageauswertung die Beschäftigungspläne auch in den Unternehmen der Gummi- und Kunststoffindustrie sowie in der Chemie. Von einer "stabilen Personalplanung" geht der DIHK für die Gebrauchs- und Verbrauchsgüterbranche aus. Der Beschäftigungsaufbau wird allerdings "auch bei verlangsamter Konjunktur" durch den Fachkräftemangel gebremst, schreibt der DIHK in seinem Industriereport 2011/2012: 28 Prozent der Industrieunternehmen würden darin eine Gefahr für die eigene geschäftliche Entwicklung im laufenden Jahr sehen.

Auch Aus- und Weiterbildung sollen verstärkt werden

Die Unternehmen wollen mit verstärkter Ausbildung und einem Ausweiten der Weiterbildung auf das knapper werdende Angebot an Fachkräften reagieren. Appelliert wird zudem an die Politik, für eine bessere Qualifikation der Schulabgänger Sorge zu tragen, die Arbeitsvermittlung noch effizienter zu machen sowie das Angebot an Kinderbetreuung und Ganztagesschulen auszuweiten.

Ein konjunkturelles Risiko wird gegenwärtig von jedem vierten Industrieunternehmen in den Arbeitskosten gesehen. "Die vergleichsweise moderate Lohnentwicklung der vergangenen Jahre hat zwar Arbeitskostennachteile gegenüber anderen Ländern reduziert", verdeutlicht der DIHK, "jedoch sind diese nicht zu vernachlässigen". Von den Unternehmen, die eher einen Personalabbau befürchten, würde sich ein Drittel der Befragten um höhere Arbeitskosten Sorgen machen.

Quelle: Personalpraxis24.de

  • Twitter
  • Facebook
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg
  • ShortNews
  • Webnews

Weitere Artikel aus dem Bereich Recruiting - Personalbeschaffung



19.02.2012

Für mehr als jedes dritte Unternehmen in Deutschland ist es schwierig, geeignete Fachkräfte für die offenen Stellen zu finden. Erneut gewinnt der Fachkräftemangel für die Betriebe als Geschäftsrisiko an Bedeutung. Die Einstellungsbereitschaft der Betriebe hierzulande bleibt 2012 auf hohem Niveau; bei der Erwerbstätigkeit wird ein deutliches Plus erwartet.

mehr...
17.02.2012

Im Januar 2012 ist die Online-Personalnachfrage hierzulande im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30 Prozent gestiegen. Mit diesem Jahresplus behält Deutschland seine führende Stellung vor den anderen europäischen Ländern bei. Verwaltung und Organisation war im Januar der Industriesektor mit dem größten Jahreswachstum.

mehr...
15.02.2012

Vor zehn Jahren zeichnete sich ab, dass sich die Personalbeschaffung in Deutschland durch die wachsende Bedeutung des Internets stark verändern würde. Ähnlich wie früher bei E-Recruiting werden heute die Chancen von Social Media vor allem im Bereich Employer Branding und Zielgruppenorientierung heftig diskutiert. Allerdings sind Social Media im Tagesgeschäft des Personalmarketings noch nicht ganz angekommen.

mehr...
ANZEIGE
Die Personalwirtschaft: Immer up to date
Newsletter!
Alle 14 Tage die wichtigsten Meldungen aus Personal, Management, Weiterbildung und Arbeitsrecht bequem und schnell in Ihrem E-Mail-Eingang:
Jetzt Anmelden

HR Google Anzeigen