Fast ein Drittel mehr Online-Stellenangebote als vor einem Jahr
Im Januar 2012 ist die Online-Personalnachfrage hierzulande im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30 Prozent gestiegen. Mit diesem Jahresplus behält Deutschland seine führende Stellung vor den anderen europäischen Ländern bei. Verwaltung und Organisation war im Januar der Industriesektor mit dem größten Jahreswachstum.
19 von 20 beobachteten Industriesektoren sehen im Januar dieses Jahres einen Anstieg in der Personalnachfrage. Verwaltung und Organisation (um 40 Prozent gestiegen) sichert sich den vordersten Platz im Ranking trotz eines leichten Rückgangs im Nachfragezuwachs, der aber für diese Jahreszeit normal ist. Gastronomie und Tourismus belegt mit einem Anstieg von 39 Prozent den zweiten Platz im Sektorenvergleich mit starken Zuwachszahlen gegenüber dem Vorjahr. Transport und Logistik (um 38 Prozent gestiegen) verliert diesen Monat seinen Platz als stärkster Industriesektor. Das kann auf die abflauende Nachfrage nach Zeitarbeitern zurückgeführt werden. Der Sektor verzeichnet jedoch weiterhin ein starkes jährliches Wachstum. In Management und Beratung ist die Zahl der Online-Jobangebote um neun Prozent gesunken, damit bleibt es die einzige Branche, die in diesem Monat ein Minus in der Personalnachfrage verbucht. Das zeigt der Monster Employment Index, der auf einer monatlichen Auswertung der Online-Personalnachfrage auf Unternehmenswebseiten und in Online-Stellenbörsen basiert.
Erneut erfreut sich jede der 16 im Index aufgeführten Berufsgruppen im Januar eines Jahreszuwachses. Anlagen- und Maschinenbediener (um 46 Prozent gestiegen) registriert einen weiteren Nachfragezuwachs im Jahresvergleich und wird die Berufsgruppe mit der stärksten Personalnachfrage. Die Berufsgruppe der Hilfsarbeitskräfte, um 38 Prozent gestiegen, erfreut sich weiterhin einer hohen Nachfrage in der Online-Personalbeschaffung, trotz eines leichten Rückgangs in der Wachstumsrate im Vergleich mit Dezember 2011. Fachkräfte in Landwirtschaft und Fischerei (um ein Prozent gestiegen) bleibt in diesem Monat die am langsamsten wachsende Berufsgruppe.
Der Monster Employment Index Europa verzeichnet im Januar ein Wachstum von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, ein deutlicher Kontrast zu den zweistelligen Wachstumszahlen von 2011.
Weitere Informationen unter:
www.monster.de