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19.02.2012 | Arbeitswelt

Wirtschaft will eine Viertelmillion neue Arbeitsplätze schaffen


Für mehr als jedes dritte Unternehmen in Deutschland ist es schwierig, geeignete Fachkräfte für die offenen Stellen zu finden. Erneut gewinnt der Fachkräftemangel für die Betriebe als Geschäftsrisiko an Bedeutung. Die Einstellungsbereitschaft der Betriebe hierzulande bleibt 2012 auf hohem Niveau; bei der Erwerbstätigkeit wird ein deutliches Plus erwartet.

Die Unternehmen in Deutschland wollen im laufenden Jahr insgesamt 250.000 neue Jobs schaffen. Den größten Zuwachs mit 80.000 neuen Arbeitsplätzen soll es bei den persönlichen Dienstleistern geben, zum Beispiel bei Gesundheits- und Sozialdiensten, im Gastgewerbe oder in der Freizeitwirtschaft.

An zweiter Stelle liegen die wissensintensiven Dienstleister (Bereiche wie Informations- technologie, Forschung & Entwicklung, Versicherung oder Werbung) mit 50.000 zusätzlichen Stellen, gefolgt von der Metall- und Elektrobranche mit 40.000 Arbeitsplätzen. Die Zeitarbeitsbranche will 20.000 neue Jobs schaffen, ebenso viele wie die sonstigen Dienstleister – dazu zählen Branchen wie Verkehr, Immobilien, Telekommunikation oder Sicherheitswirtschaft. Für den Handel werden 15.000 zusätzliche Stellen prognostiziert, für die Grundstoffhersteller 10.000. Die Prognosen stützen sich auf die jüngste Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Weitere Informationen unter:
www.dihk.de

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