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06.02.2010 | Recruiting - Personalbeschaffung

Mitarbeitersuche: Online-Plattformen immer bedeutender


Das Internet ist bei der Suche nach neuen Mitarbeitern erste Wahl. 95 Prozent aller Firmen schreiben freie Jobs online aus, außerdem werden Online-Netzwerke bei der Mitarbeitersuche immer wichtiger. Aber auch Zeitungen und Fachmagazine haben weiterhin eine gleich große Bedeutung.

Das Internet ist bei der Suche nach neuen Mitarbeitern erste Wahl. 95 Prozent aller Firmen schreiben freie Jobs online aus, außerdem werden Online-Netzwerke bei der Mitarbeitersuche immer wichtiger. Aber auch Zeitungen und Fachmagazine haben weiterhin eine gleich große Bedeutung. Zu diesen Ergebnissen kommt der Hightech-Verband Bitkom in einer repräsentativen Studie.

Die Unternehmen in Deutschland schreiben freie Stellen am häufigsten in Online-Jobbörsen, auf der eigenen Website oder in sozialen Netzwerken aus. 85 Prozent der Befragten nutzen Zeitungen und Fachmagazine, um Stellenanzeigen zu veröffentlichen. Außerdem gaben 81 Prozent der Unternehmen an, dass sie beide Kanäle für die Suche nach neuen Mitarbeitern nutzen.

Fragt man die Arbeitgeber, wo sie ihre Stellen im Einzelnen veröffentlichen, liegen Online-Jobbörsen an der Spitze. 80 Prozent aller Unternehmen in Deutschland veröffentlichen Stellenanzeigen bei Anbietern wie Stepstone, Monster oder dem Internet-Stellenmarkt der Bundesagentur für Arbeit. Auf Patz zwei liegen Zeitungen, die von 62 Prozent genutzt werden. 50 Prozent aller Firmen veröffentlichen ihre Jobs auf der eigenen Website. Print-Fachmagazine werden von 24 Prozent aller Unternehmen für die Mitarbeitersuche genutzt. Es folgt ihr Pendant im Internet, branchen- bzw. fachspezifische Online-Jobbörsen mit 21 Prozent. Bei der Umfrage waren Mehrfachnennungen möglich.

Noch recht neu ist die Rekrutierung von Mitarbeitern über soziale Online-Netzwerke wie Xing, StudiVZ oder Facebook. 12 Prozent der befragten Unternehmen setzen auf Communitys, in der internetaffinen ITK-Branche sind es bereits 19 Prozent. "Die Bedeutung von sozialen Online-Netzwerken mit ihren enorm hohen Nutzerzahlen wird für die Personalsuche steigen", sagte Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. So existieren im Online Business-Netzwerk Xing hunderte Diskussionsgruppen zum Thema Karriere und ein eigener Stellenmarkt. In der Studenten-Community StudiVZ werden Studentenjobs vermittelt oder der Einstieg in der ersten Job nach dem Abschluss vorbereitet.

 

Weitere Informationen unter:

www.bitkom.de

 

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