Personalmanager beklagen mangelnden Einfluss
Gegenwärtig sehen sich nur 44 Prozent der Personalmanager als Mitgestalter des Unternehmenserfolgs, während die Mehrheit beklagt, dass ihnen jeglicher Einfluss auf die Unternehmensstrategie verwehrt ist. 86 Prozent stellen immer noch eine Dienstleistungsmentalität fest.
Angesichts des Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung gehört Talent Management derzeit für Personaler zu den wichtigsten Themen. Auch glaubt jeder zweite von ihnen, dass die HR-Aufgaben nur bewältigt werden können, wenn die Personalabteilung an der Geschäftsorganisation ausgerichtet ist. Doch administrative Tätigkeiten nehmen mit 40 Prozent noch immer einen recht hohen Anteil an der Personalarbeit ein. Unternehmerisches Denken und die Leistungsfähigkeit von HR kann noch nicht überzeugend demonstriert werden, zumal erst 69 Prozent der Personalabteilungen Kennzahlen erheben, die sich mehrheitlich auf die Vergangenheit beziehen.
Aussagekräfte Kennzahlen, etwa zur Wertschöpfung des Humankapitals, werden nur in sechs bis zehn Prozent der Unternehmen erhoben. Das sind Ergebnisse einer Studie der Strategie-Beratung Otto Henning & Company, der Personalberatung Rat Haus und der Universität Eichstätt Ingolstadt. Befragt wurden über 1.500 deutsche Personalmanager und -vorstände verschiedener Branchen.
68 Prozent der Befragten halten es für einen Schritt in die richtige Richtung, die Personalabteilung dem Vorstandsbereich zuzuordnen. Bei 38 Prozent wird das Talent Management bereits auf Vorstands- und Geschäftsleitungsebene umgesetzt, gemeinsam mit dem HR- und Linienmanagement. 70 Prozent der HR-Manager glauben, die Unternehmensleistung könne durch effizientes Talent Management gesteigert werden. Jedoch gibt es in jedem vierten Unternehmen keine Strategie dazu, in 13 Prozent wird sie nicht wahrgenommen bei 35 Prozent ist sie "geheime Kommandosache".
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www.oh-c.com
Längst sind sich Unternehmen der Bedeutung ihrer formalen Lerninitiativen und ihrer formalen Lernarchitektur bewusst. Das informelle Lernen, der freie Wissensaustausch zwischen Mitarbeitern, ist ebenso wichtig, wird jedoch häufig unterschätzt. Ein aktueller Bericht analysiert die Einstellungen, Erfahrungen und Bedürfnisse von Mitarbeitern und zeigt Handlungsmöglichkeiten für Führungskräfte auf.