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10 Tipps: So gestalten Sie erfolgreich Ihre Karriere

HR als Sackgasse? Von wegen! Kaminkarriere ist nicht mehr das Nonplusultra, vielmehr bieten neue Rollen und neue Profile vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Nutzen Sie die Gunst der Stunde und stellen Sie sich zukunftsträchtig auf.

1. Raus aus dem Kamin.
Verharren Sie nicht auf einer Position. Schauen Sie nach rechts und links. Was interessiert mich? Was könnte zukünftig in HR gebraucht werden? Was lässt mich das Unternehmen besser verstehen? Wechseln Sie die Abteilung, den Arbeitgeber, das Land und den Arbeitsbereich. Je mehr Erfahrungen Sie machen, umso mehr haben Sie im Unternehmen einzubringen.

2. Vernetzen Sie sich.
HR-Arbeit wird vermehrt in multiprofessionellen Teams und Projekten stattfinden. Je vernetzter Sie sind, desto besser können Sie Projekte vorantreiben und mit den entsprechenden Kollegen erfolgreich ins Ziel bringen.

3. Digital ist genial. 
An der Digitalisierung kommen Sie sowieso nicht vorbei, lassen Sie sich also darauf ein. Nutzen Sie die Tools, die Sie im täglichen Arbeitsleben entlasten oder anderweitig voranbringen. Beraten Sie sich mit Ihrer IT-Abteilung, was das sein könnte. So lernen Sie auch gleich einen weiteren Unternehmensbereich und potentielle Netzwerkpartner kennen.

4. Positionieren Sie sich.
Überlegen Sie sich, wo die Reise für das Personalmanagement hingeht. Und dann sorgen Sie dafür, dass Sie mit Ihren Kompetenzen vorweg gehen können. Natürlich im Einklang mit Ihren Interessen. Wenn 0 und 1 nicht Ihre Welt sind, sollten Sie sich nicht zum Digitalisierungsfokus zwingen. Vielleicht steckt Ihr Potential in der Entdeckung und Koordinierung neuer Talente?

5. Fordern Sie Weiterentwicklung ein.
Sie sind nicht der einzige Mitarbeiter im Unternehmen. Machen Sie sich bemerkbar und fordern Sie Weiterbildungs- und Entwicklungsmaßnahmen ein. Begründen Sie dabei, was das nicht nur Ihnen, sondern auch der Abteilung und dem Unternehmen bringt.

6. Zeigen Sie, was Sie können.
Die anderen werden schon wissen, was sie an Ihnen haben? Leider nein. Teilen Sie Ihren Vorgesetzten mit, was Sie können, was Sie denken, was Sie interessiert. Nur so können Sie zielgerichtet eingesetzt werden. Das heißt aber auch: Zugeben, wenn etwas bei anderen besser aufgehoben ist, zum Beispiel in den jeweiligen Fachabteilungen.

7. Machen Sie Projekte.
Langfristige Planung muss sein. Das heißt aber nicht, dass Kurzfristiges nicht weiterhilft. Arbeiten Sie in Projekten mit, bringen Sie sich in unterschiedliche Teams ein. Sie können viel dazulernen, Ihre Kompetenzen und Kollaborationsfähigkeiten unter Beweis stellen – und sich mit Gleichgesinnten vernetzen.

8. Free your mind. 
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann, heißt es. Genau das wird jetzt in HR gebraucht: mutige Denke, agile Haltung. Seien Sie neugierig und offen für ungewöhnliche Lösungsansätze und trauen Sie sich, diese einzubringen. So können Sie deutlich mehr bewirken als auf festgetrampelten Wegen.

9. Begeben Sie sich auf Augenhöhe.
Ob innerhalb HR oder auf das ganze Unternehmen bezogen: Alle wollen letztendlich dasselbe Ziel erreichen. Daher sind alle gleich wichtig und -wertig. Auf Augenhöhe lässt sich effektiver arbeiten, egal ob über Hierarchieebenen oder Bereichsgrenzen hinweg. Auch Ihre Kunden möchten nicht, dass Sie ihnen als Kindermädchen gegenübertreten.

10. Überlegen Sie, was Sie wollen.
Alle anderen Punkte bringen nichts, wenn Sie sich selbst nicht sicher sind. Sie müssen wissen, was Sie wollen, was Sie können und wohin es gehen soll. Oder im Umkehrschluss: was Sie nicht wollen und was keine Optionen für Sie sind. Innerhalb dessen gilt es flexibel zu sein, um Chancen nutzen zu können, die nicht vorhersehbar waren.

Autorin: Wiebke Joester

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