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Agilität am Arbeitsplatz? In Grenzen dazu bereit

Die Digital Natives sind mit großer Mehrheit bereit, neuen Arbeitstrends zu folgen. Besonders starken Zuspruch erfährt der Trend zu stetigem Lernen und der Arbeit in selbstorganisierten Teams. Doch sie setzen Grenzen. So sind Dreiviertel der Studierenden bereit, in einem internationalen Team oder mit internationalen Kunden zusammenzuarbeiten. Während jedoch vier von fünf Studierenden (82 Prozent) sich auch vorstellen können, hin und wieder im Ausland zu arbeiten, sieht nur eine Minderheit von 43 Prozent, auch häufiger oder für längere Zeit im Ausland zu arbeiten.

Präsenz ja, aber nur virtuell

Die Digital Natives zeigen gerne Präsenz im virtuellen Raum. 75 Prozent erwarten, Internet, Intranet und soziale Netzwerke für die Arbeit nutzen zu können. Anders sieht es bei der Erreichbarkeit sowie Arbeitsplatz- und Ortswechseln aus. Hier entsprechen nur drei von fünf Studierenden (59 Prozent) gern der Erwartung, jederzeit erreichbar zu sein und schnell zu reagieren. Noch kritischer wird der flexible Wechsel zwischen Arbeitsplätzen und -orten gesehen: Nur die Hälfte der MINT-Studierenden (51 Prozent) ist dazu bereit.

Agil arbeiten in Festanstellung

Auch ist der Nachwuchs nicht bereit, in atypischen Vertragsverhältnissen zu arbeiten.
Etwa neun von zehn Befragten ziehen eine unbefristete Festanstellung den atypischen Arbeitsverhältnissen vor. Eine Befristung oder gar das Arbeiten als freier Mitarbeiter werden als unattraktiv abgelehnt.

Weitere Ergebnisse des Fraunhofer IAO finden Sie › hier.