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Arbeitsvolumen leicht im Aufwärtstrend

Im Vergleich zum vierten Quartal 2014 ist das Arbeitsvolumen hierzulande saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gestiegen. Das geht aus aktuellen Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Dabei lässt sich der Zuwachs laut IAB auf die gestiegene Zahl der Erwerbstätigen zurückführen: Gegenüber dem ersten Quartal 2014 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 0,7 Prozent auf gut 42,4 Millionen zu. Im Vergleich zum vierten Quartal 2014 stagnierte die Zahl der Erwerbstätigen zwar, was jedoch durch die gesunkene Zahl der Minijobber seit Einführung des Mindestlohns begründet ist. Insgesamt geht der Aufwärtstrend bei der Beschäftigung aber weiter, so das IAB.

Auswirkungen auf die Arbeitszeit pro Kopf durch Grippewelle und Mindestlohn

Die Arbeitszeit pro Kopf ist im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,2 Prozent auf 351,7 Stunden gesunken, unter anderem bedingt durch die Grippewelle des letzten Winters. Außerdem sei mit Einführung des Mindestlohns Anfang dieses Jahres die Arbeitszeit bei den Minijobs teilweise reduziert worden.

Arbeitnehmer in Vollzeitjobs arbeiten im Schnitt 38 Stunden

Die tarifliche oder betriebsübliche Wochenarbeitszeit bei Voll- und Teilzeitbeschäftigten lag im Schnitt bei rund 30 Stunden. Vollzeitbeschäftigte arbeiteten im Durchschnitt 38 Stunden, Teilzeitbeschäftigte 16 Stunden. Auf jeden Mitarbeiter kamen im ersten Quartal 2015 im Durchschnitt 4,8 bezahlte und 7,3 unbezahlte Überstunden. Die Arbeitnehmer haben ihr Guthaben auf den Arbeitszeitkonten im ersten Quartal 2015 um 0,6 Stunden abgebaut.

Die Quartalszahlen zur Entwicklung der Arbeitszeit ab 2012 sind hier abrufbar.