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Auswirkungen und Verhaltensstrategien

Frauen sind im Berufsleben besonders häufig von Mobbing betroffen.
Foto: © Antonioguillem/Fotolia.de
Frauen sind im Berufsleben besonders häufig von Mobbing betroffen.
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In der Arbeitswelt kommt es immer wieder zu Mobbing. Ob dumme Sprüche, Beleidigungen, Provokationen oder Schlimmeres – es ist nicht immer möglich, solchen Situationen aus dem Weg zu gehen. Das gilt vor allem, wenn die Schikanen vom Vorgesetzten kommen oder von Kollegen, mit denen man täglich zusammenarbeiten muss. Ein Online-Portal bietet für solche Fälle Informationen und Hilfestellung.

Jeder neunte Mensch im erwerbsfähigen Alter wird mindestens einmal im Verlauf seiner Erwerbstätigkeit gemobbt. Das Mobbingrisiko von Frauen liegt um 75 Prozent höher als das von Männern. Um von Mobbing sprechen zu können, muss ein Mobbingopfer laut Definition mindestens einmal wöchentlich über einen Zeitraum von einem halben Jahr psychisch oder physisch drangsaliert werden. Das berichtet der Verband Pro Psychotherapie e.V..

Mobbing führt zu seelischem Unwohlsein und zu Krankheiten

Mobbing kann unterschiedliche Ausprägungen haben, von Kontakt- und Informationsverweigerung über Angriffe auf das Ansehen und die Leistungsfähigkeit bis zur Androhung sexueller oder körperlicher Gewalt. Je nach Hierachieebene und Offensichtlichkeit werden die verschiedenen Mobbingarten Bossing, Staffing und Straining unterschieden. Da Mobbing in erster Linie eine Stressbelastung darstellt, rufen alle Formen bei von Mobbing betroffenen Personen körperliches und seelisches Unwohlsein oder chronische Krankheiten hervor. So leiden Mobbingopfer zum Beispiel unter Angespanntheit, Schlafstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS).

Verhaltensstrategien gegen Schikanen in der Firma

Der Verband Pro Psychotherapie e.V. hat das Online-Portal therapie.de eingerichtet, das sich unter anderem auch an Hilfesuchende wendet. Auf der Plattform werden auch Verhaltensstrategien für Mobbingopfer aufgeführt, mit denen es möglich ist, den Schikanen ein Ende zu setzen. Danach ist ein erster Schritt die persönliche Aussprache und ein klärendes Gespräch mit dem Mobber. Sollte der Betroffene nicht in der Lage sein, die Situation eigenständig zu meistern, können Kollegen oder der Betriebsrat firmenintern Hilfestellung leisten. Auch außerbetriebliche Unterstützung durch Freunde, Selbsthilfegruppen oder verschiedene Coaching-Ansätze können Erfolg bringen; bei zu großer Belastung empfiehlt sich eine psychologische Beratung.

Ausführliche Informationen gibt es unter > therapie.de.