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Automatisierung aus Führungskräftesicht

Mitarbeiter fügen am Tisch symbolische Zahnräder zusammen.
Nach Ansicht von Führungskräften setzt Automatisierung Kreativität frei und bewirkt mehr Nachfrage nach Zusammenarbeit.
Foto: © alotofpeople/Fotolia.de

32 Prozent der Führungskräfte weltweit geben an, dass der
Arbeitsaufwand gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent oder mehr gestiegen
ist. Fast jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) denkt, 2018 verstärkt Automatisierung zu brauchen, um die Menge an Workloads bewältigen zu können. Hierzulande sind es 41 Prozent. Im Jahr 2020 werden 82 Prozent der deutschen Unternehmen die Belastungsgrenze erreichen. 78 Prozent sagen, dass Daten, die von Mobilgeräten und Internet of Things generiert werden, zu dieser Belastung beitragen. Das geht aus einer Studie im Auftrag von > ServiceNow hervor. Dafür wurden zwischen dem 20. März und dem 7. April 2017 in Australien, Frankreich, Deutschland, Mexiko, Singapur, Großbritannien und den Vereinigten Staaten insgesamt 1874 Führungskräfte befragt, darunter 200 Teilnehmer aus Deutschland.

In der Personalabteilung sind 30 Prozent der Prozesse automatisiert

90 Prozent der Studienteilnehmer sind der Ansicht, dass intelligente Automatisierung – ob Künstliche Intelligenz (KI) oder Maschinelles Lernen (ML) – die Produktivität steigern kann. 54 Prozent der Befragten nutzen bereits intelligente Automatisierung bei mindestens einem Unternehmensprozess. 89 Prozent der deutschen Unternehmen planen oder prüfen den Einsatz von intelligenten Automatisierungslösungen. Bislang ist in den Unternehmen hierzulande etwa ein Drittel (35 Prozent) der Prozesse automatisiert. Am höchsten fällt der Anteil der Automatisierung in der IT aus; dort sind 49 Prozent der Services automatisiert. In der Personalabteilung liegt der Anteil bei 30 Prozent und im Kundendienst fällt er mit 27 Prozent am niedrigsten aus.

Führungskräfte glauben an neue Stellen, Mitarbeiter an Stellenabbau

Laut der Befragung glauben fast drei Viertel (73 Prozent) der deutschen Führungskräfte, dass Automatisierung Arbeitsplätze schaffen kann. Gleichzeitig geben 87 Prozent an, dass ihre Mitarbeiter befürchten, Automatisierung bedeute einen Abbau von Arbeitsplätzen. Bedenken hinsichtlich eines möglichen Stellenabbaus gehören auch zu den drei Haupthindernissen, Automatisierung im Betrieb umzusetzen. Die zwei anderen Gründe sind eine zu zeitintensive Implementierung und fehlende Budget- und Personalressourcen.

Mehr Kreativität statt Routineaufgaben durch Automatisierung?

86 Prozent der Führungskräfte sind der Meinung, dass ihre kompetenten Mitarbeiter zu viel Zeit für administrative Aufgaben aufwenden. 91 Prozent glauben, dass durch weniger alltägliche Aufgaben die Kreativität der Mitarbeiter freigesetzt wird und 95 Prozent denken, dass Automatisierung die Nachfrage nach Fähigkeiten wie Zusammenarbeit, kreatives Problemlösen und Kommunikation steigern wird.

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