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Bedeutung für das digitale Arbeiten steigt

Bild: pict rider/Fotolia.de
Bild: pict rider/Fotolia.de

Die Mehrzahl der Unternehmen glaubt an eine zunehmende Bedeutung des Intranets. Dabei sind 47 Prozent der Meinung, dass es zukünftig als zentrale digitale Arbeitsplattform eingesetzt wird, wie eine Befragung der School for Communication and Management und der Intranet-Agentur Hirschtec ergab. 38 Prozent der Befragten denken, dass das Intranet in ihrem Unternehmen als zentrale Informationsplattform an Bedeutung gewinnen wird. Drei Prozent gaben an, das Intranet werde weniger bedeutsam, da es durch andere Lösungen ersetzt wird. Und 12 Prozent meinten, die Rolle ihres Intranets würde sich eher nicht verändern.

Sechs Anforderungsbereiche

Die Studie gibt auch Auskunft über die häufigsten Anforderungen, die Nutzer an ihre Plattform stellen. Sie lassen sich in folgende Anforderungsbereiche einteilen:

1. Nutzererlebnis und Design

Einfach und strukturiert sollte der Informationszugang sein. Die Navigation sollte verständlich und schlank ausfallen, das Tool intuitiv bedienbar sein. Ferner ist eine funktionierende Suchfunktion wichtig. Immer bedeutsamer wird vor allem die Mobiloptimierung, also die Fähigkeit, Inhalte responsiv für die Ansicht auf verschiedenen Endgeräten darzustellen.

2. Redaktionelles Arbeiten

Die Pflege der Inhalte muss auf die jeweiligen Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt sein. Manche Betriebe steuern den Content über eine zentrale Redaktion, andere arbeiten mit dezentralen Strukturen. Entscheidend ist daher, wie flexibel, umfassend und einfach das redaktionelle Arbeiten vonstatten geht.

3. Kollaboration und Arbeit an Dokumenten

Abteilungs- und standortübergreifende Zusammenarbeit ist heute vielerorts üblich. In Intranets prägen sich daher virtuelle Projekt- oder Teamräume aus, mit bestimmten Zugangsberechtigungen und verschiedenen Funktionen zur Kollaboration. Auch die Arbeit mit Dokumenten können moderne Intranetlösungen unterstützen.

4. Interaktion und Netzwerken

Im Intranet können Mitarbeiter interagieren und sich vernetzen, je nachdem, welche Softwarefunktionen verfügbar sind. Social Networking etabliert sich als unterstützende Funktion, die bei der Suche nach Ansprechpartnern, relevanten Informationen und in der Zusammenarbeit mit Kollegen Zeitersparnis und Effektivität bringt.

5. Prozesse, Workflows und Formulare

Viele Systeme haben bestimmte Arbeitsabläufe integriert, etwa die Anmeldung von Besuchern, die Bestellung von Catering oder die Digitalisierung von einfachen Papierformularen. Oft bietet das Intranet einen personalisierten Absprung in die jeweiligen Spezialportale.

6. System und Technik

Die Bereistellungsmöglichkeiten erstrecken sich von On-Premise-Lösungen über hybride Szenarien bis zur Cloud, wobei Cloud-basierte Systeme immer mehr Verbreitung finden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage, ob die Systeme standardisierte Schnittstellen zu anderen, im Arbeitskontext verwendeten Lösungen bieten.

An der Studie “Intranet – Marktübersicht und Trends 2017” nahmen 300 Verantwortliche aus der internen Kommunikation beziehungsweise der Unternehmenskommunikation von mittelständischen und großen Unternehmen teil. Ein PDF der Studie können Sie › hier anfordern.