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Beschäftigte sind mit ihrem Arbeitgeber zufrieden

Die meisten Beschäftigten in Deutschland sind mit ihrem Arbeitgeber zufrieden, finden aber, dass dieser zu wenig für die Bindung der Mitarbeitenden macht. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens nuggets hervor, die der Personalwirtschaft vorab exklusiv vorliegt. Demnach sind 54 Prozent der Berufstätigen im Unternehmen, in dem sie arbeiten, sehr zufrieden oder zufrieden. Weitere 30 Prozent zeigen sich weitgehend zufrieden und nur 16 Prozent der Beschäftigten sind explizit unzufrieden. Die vielzitierte hohen Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeber fanden die Analysten und Analystinnen von nuggets in ihrer Untersuchung nicht vor.

Jedoch zeigen die Befragungsergebnisse, dass Arbeitgeber zu wenig machen, um die Beschäftigten zu binden. 67 Prozent der Befragten geben an, dass sie (wenn überhaupt) nur manchmal das Gefühl haben, dass der Arbeitgeber darum bemüht ist, sie zu halten. Das ist insbesondere mit Blick auf die 34 Prozent der Befragten problematisch, die zwar nicht aktiv nach einem neuen Job suchen, einem Jobwechsel gegenüber aber auch nicht abgeneigt wären, wenn ihnen eine für sie bessere Position angeboten wird.

Mitarbeiterbindung fokussieren

„Gerade in Zeiten des Arbeitskräftemangels ist es wichtig, diese Gruppe der Beschäftigten nicht zu verlieren“, sagt Thomas Schäfer, Managing Director von nuggets. „Unternehmen sollten sich also zuerst auf die Bindung dieser Beschäftigten konzentrieren, denn die 20 Prozent der Beschäftigten, deren Wechselbereitschaft groß ist, lässt sich aller Wahrscheinlichkeit nur schwer wieder vom Arbeitgeber überzeugen.“

Info

Tim Stakenborg verantwortet die Heftplanung des Magazins Personalwirtschaft. Zudem betreut er das Thema Aus- und Weiterbildung (inklusive MBA und E-Learning) und beschäftigt sich mit dem Bereich Employee Experience und Retention.