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Corona-Krise als Anlass für digitalen Frühjahrsputz

Hand zeigt auf Deutschlandkarte, dazu Text
Der Digitalverband Bitkom will mit einem Investitionspaket in die Digitalsierung “das neue Normal” nach der Corona-Krise schaffen.
Foto: © studio v-zwoelf/StockAdobe

Der von Bitkom vorgeschlagene “Digitalpakt Deutschland” umfasst ein Konjunkturpaket und begleitende regulatorische Maßnahmen. Bitkom will damit die Wirtschaft wieder ankurbeln und die Digitalisierung langfristig und nachhaltig vorantreiben. Der Verband schlägt unter anderem folgende Maßnahmen vor:

Ein Digitalgutschein soll die digitale und nachhaltige Transformation vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit jeweils bis zu 10 000 Euro gezielt fördern. Insgesamt sind dafür fünf Milliarden Euro geplant.

Mobil arbeitende Berufstätige sollen steuerlich von einem Homeoffice-Bonus profitieren; dafür schlagt der Digitalverband insgesamt 5,7 Milliarden Euro vor.

1,5 Milliarden Euro sind für die Verwaltungsmodernisierung vorgesehen, die der Digitalisierung des öffentlichen Sektors einen Schub geben soll.

Mit der Offensive Schultransformation soll der Digitalpakt Schule ergänzt werden. Bedürftige Familien sollen ein “digitales Kindergeld” von jeweils 300 Euro für IT-Anschaffungen erhalten. Angedacht sind dafür 2,3 Milliarden Euro.

Ein Infrastruktur-Boost mit einem Volumen von 500 Millionen Euro soll nachhaltig bessere Bedingungen für Deutschlands Netze schaffen und durch regulatorische Erleichterungen private Investitionen mobilisieren, etwa für den Glasfaserausbau und intelligente Verkehrswege.

Bitkom-Präsident Achim Berg bezeichnet das Maßnahmenpaket als “digitalen Frühjahrsputz” für mehr Innovationen. Die ausführlichen Vorschläge für den Digitalpakt Deutschland stehen zum > Download  zur Verfügung.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.