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Verstärkte Investitionen in Digitalisierung

Hand mit PC-Tastatur, dazu digitale HR-Symbole
Im HR-Bereich investieren Unternehmen unter anderem vermehrt in digitale Collaboration Tools. Foto: © Song_about_summer-stock.adobe.com

Die Digitalisierung hat durch die Corona-Krise einen weiteren Schub erhalten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind 49 Prozent der Führungskräfte der Ansicht, der der Druck zur digitalen Transformation gestiegen ist. Weitere 45 Prozent sagen, das treffe teilweise zu. Investitionen in Automatisierung, die vor 2020 aufgeschoben oder gering priorisiert wurden, sollen jetzt nachgeholt werden. Viele Unternehmen planen, ihr Budget für die Business-und IT-Transformation zu erhöhen. Allerdings stellt die instabile Situation drei Viertel der Firmen (76 Prozent) vor große oder sehr große Herausforderungen. Das zeigt die Lünendonk-Studie 2020 “Der Markt für Digital Experience Services in Deutschland”. Dafür wurden zwischen Juni und August des vergangenen Jahres 167 Führungskräfte aus dem gehobenen Mittelstand sowie aus Großunternehmen und Konzernen der DACH-Region befragt.

Die meisten befragten Unternehmen wollen ihr bestehendes Geschäft durch digitale Services ergänzen.

Die Digitalisierung wird nicht als Revolution, sondern Evolution gesehen. Das Beste aus der analogen und digitalen Welt soll miteinander verknüpft werden, was sowohl Sicherheit als auch Fortschritt bringt,

kommentiert Mario Zillmann, Studienautor und Partner bei Lünendonk, die Befragungsergebnisse.

Mehrheit der Unternehmen will in den Digital Workplace investieren

Was den HR-Bereich betrifft, so will ein Drittel der Unternehmen (32) hier in den kommenden zwei Jahren sehr stark in den Digital Workplace investieren, weitere 45 Prozent planen “eher starke” Investitionen. Hier geht es vor allem um die Verbesserung der User Experience der Mitarbeiter durch die Nutzung von Business Software und Collaboration Tools.

Größte Herausforderungen für HR: fehlende IT-Skills und der Kulturwandel

Bei der Umsetzung von Digitalisierungsstrategien stellt der Mangel an Fachkräften mit IT-Skills für gut drei Viertel Prozent der Studienteilnehmer (78 Prozent) eine Herausforderung dar. Als weiteres großes Hindernis nennen rund zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) den Kulturwandel hin zu einer agileren Arbeitsweise.

Bei der Digitalisierung holen die meisten befragten Firmen die Expertise von Externen ein. 41 Prozent der Dienstleister für digitale Experience Services (DXS) stellen im Bereich Digital Workplace eine sehr hohe Nachfrage fest, ein weiteres Drittel (35 Prozent) berichtet von einer hohen Nachfrage.

Die komplette Studie steht zum > Download bereit.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.