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Cyber Security überholt als Top-Thema die Digitalisierung

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IT-Sicherheit ist für Manager heute ein drängenderes Thema als im letzten Jahr. Risikomanagement wird deshalb auch bei der Weiterbildung wichtiger.
Foto: © leowolfert/Fotolia.de

Gefragt nach den größten aktuellen Herausforderungen und veränderten Anforderungen an die Führungsebene, nannten 45 Prozent der Manager weltweit die Datensicherheit im Netz. Damit hat dieser Aspekt momentan die höchste Priorität. Gegenüber dem letzten Jahr nahm die Relevanz um 73 Prozent zu. In Deutschland sagten sogar 49 Prozent, die IT-Sicherheit sei der bedeutendste der 16 wichtigsten Management-Aufgaben; im vergangenen Jahr waren es erst 24 Prozent. Damit liegt Deutschland mit dieser Einschätzung an der Spitze der für die Studie berücksichtigten Länder. Erst an zweiter Stelle der Top-Prioritäten von Führungskräften folgt dieses Jahr mit international 35 Prozent die Digitalisierung. Für die Studie wurden im April und Mai dieses Jahres 1052 Manager aus 13 europäischen Ländern, den Golfstaaten und Asien befragt.

Unternehmensorganisation erfährt wegen der Digitalisierung sprunghaften Bedeutungszuwachs

Einen noch größeren Bedeutungszuwachs als die Cyber-Sicherheit erreichte von den 16 wichtigsten Aufgabenfeldern das Thema Unternehmensorganisation. Die befragten Manager leiten das Thema aus dem Trend zur Digitalisierung ab, in deren Folge Prozesse, Abläufe und Aufgaben in Unternehmen grundlegend neu organisiert werden müssen. International bezeichnet fast jede vierte Führungskraft (24 Prozent) diesen Wandel als ihre derzeit wichtigste Aufgabe, was einer Zunahme von 133 Prozent gegenüber der Befragung von 2017 entspricht.

Unternehmen beziehen politische Weltlage stärker in Entscheidungen ein

Eine weitere große Veränderung zeigte sich bei der Bewertung der Weltlage für den Unternehmensalltag. Die Bedeutung der Weltpolitik für Unternehmensentscheidungen verzeichnete in der Umfrage global einen Anstieg um 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Risiko- und Reputationsmanagement spielen bei Weiterbildung eine größere Rolle

Die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung für Führungskräfte bewerten die Studienteilnehmer unverändert hoch: Wie bereits 2017 sind 81 Prozent der Meinung, dass kontinuierliche Weiterbildung eine Voraussetzung für den Unternehmenserfolg und das Erreichen der Geschäftsziele darstellt. Unter den befragten deutschen Managern zeigt sich bei der Bewertung der Weiterbildungsprioritäten die größte Veränderung bei der Beurteilung des Risiko- und Reputationsmanagements: Während im letzten Jahr noch für 50 Prozent der Führungskräfte Weiterbildung auf diesem Gebiet von höchster Dringlichkeit war, gaben dies aktuell 61 Prozent an.

Die vollständigen Studienergebnisse in englischer Sprache können > hier zum Download angefordert werden.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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