Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Das Saarland hat die zufriedensten Arbeitnehmer

Im kleinen Bundesland an der französischen Grenze bewerten Mitarbeiter ihre Arbeitgeber am besten. Bild: © fotomek/Fotolia.de
Im kleinen Bundesland an der französischen Grenze bewerten Mitarbeiter ihre Arbeitgeber am besten. Bild: © fotomek/Fotolia.de

Wer in Deutschland gute Arbeitsbedingungen sucht, wird im Saarland fündig. Das kleine Bundesland im Südwesten der Republik schneidet in sieben von 13 Kategorien am besten ab und erreicht insgesamt 3,74 von fünf möglichen Punkten und damit den höchsten Wert aller Bundesländer. Die Saarländer schätzen bei ihren Arbeitgebern unter anderem besonders das Vorgesetztenverhalten, den Einklang zwischen Job und Privatleben sowie die Weiterbildungsmöglichkeiten. Auf Platz zwei folgt Sachsen mit 3,71 Punkten. Der Freistaat zeichnet sich durch Top-Bewertungen hinsichtlich Gleichberechtigung und des Umgangs mit Kollegen ab 45 Jahren aus. Lediglich beim Gehalt liegt Sachsen nur im unteren Mittelfeld, punktgleich mit den Unternehmen aus Rheinland-Pfalz. Der dritte Platz mit einer Bewertung von 3,68 geht an Berlin. Die Arbeitgeber der Hauptstadt überzeugen beim Thema Mitarbeiterkommunikation und teilen sich zudem mit Sachsen den ersten Platz in der Kategorie Kollegenzusammenhalt.

Schlusslichter aus Arbeitnehmersicht: Bremen und NRW

Am Ende der Skala liegt Bremen mit 3,52 Punkten. Der Stadtstaat bietet den Berufstätigen zufolge die schlechtesten Arbeitsbedingungen in Deutschland. In neun Kategorien kommt das Bundesland auf den letzten, in den restlichen Kategorien auf den vorletzten Rang. Nordrhein-Westfalen schneidet mit 3,56 Punkten nur unwesentlich besser ab. Im bevölkerungsreichsten Bundesland vergaben die Erwerbstätigen vorletzte Plätze für Kollegenzusammenhalt und Gleichberechtigung. Lediglich beim Gehalt erreicht NRW einen Platz im oberen Mittelfeld. Das geht aus dem neuen Arbeitgeberatlas von Xing auf dem Themenportal “Xing Spielraum” hervor. Die interaktive Karte zeigt, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Bundesländer Deutschlands für Arbeitnehmer mit sich bringen. Der Arbeitgeberatlas macht sichtbar, wie Arbeitnehmer ihre Unternehmen in 13 Kategorien bewerten, von Vorgesetztenverhalten, Arbeitsatmosphäre und Gleichberechtigung über Gehalt und Aufstiegschancen bis hin zu Kinderbetreuung, flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit zum Homeoffice. Dafür wurden die Kununu-Bewertungen von rund 31.000 Xing-Unternehmensprofilen im deutschsprachigen Raum analysiert.

Der Süden – Eldorado für Homeoffice und flexible Arbeitszeiten

Der Arbeitgeberatlas macht deutlich, dass Arbeitnehmer in Süddeutschland in besonderem Maße von Vorteilen in der Arbeitsgestaltung profitieren. So bieten mehr als zwei von drei Unternehmen (je 68 Prozent) in Bayern und Baden-Württemberg flexible Arbeitszeiten, knapp gefolgt vom Saarland mit 67 Prozent. Am unflexibelsten zeigen sich Mecklenburg-Vorpommern (58 Prozent), Brandenburg (55 Prozent) und Sachsen-Anhalt (54 Prozent). Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Thema Homeoffice, auch hier finden sich in leicht veränderter Reihenfolge dieselben drei neuen Bundesländer auf den letzten Plätzen wieder. Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern, hier ermöglichen nur 36 Prozent der Unternehmen die Arbeit vom heimischen Schreibtisch aus. Spitzenreiter ist Bayern mit 53 Prozent.

Weitere Informationen über den interaktiven Arbeitgeberatlas gibt es > hier.