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Umstieg auf Bus oder Bahn für die meisten PKW-Pendler keine Option

PKWs auf drei Fahrspuren im Stau
Offenbar kommen die Pendler hierzulande trotz des Berufsverkehrs mit dem PKW schneller zur Arbeit als mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Foto: © Ralf Gosch/Fotolia.de

Mehr als jeder dritte Berufspendler in Deutschland ist täglich bis zu 30 Minuten für eine Strecke zwischen Wohnung und Arbeit unterwegs. Rund jeder Fünfte (21 Prozent) braucht sogar bis zu 45 Minuten und 15 Prozent nehmen bis zu 50 Minuten Fahrzeit in Kauf.

Zwei Drittel der Berufspendler bevorzugen das Auto

Zwei von drei Berufstätigen, die zur Arbeit fahren, ziehen das Auto öffentlichen Verkehrsmitteln auf jeden Fall vor. Nur 18 Prozent der Pendler, die täglich mit dem Pkw zur Arbeit fahren, können sich vorstellen, auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn umzusteigen. Das zeigen erste Ergebnisse des Mobilitätsreports von > Stepstone, der am 24. April veröffentlicht wird. Für die Studie wurden im ersten Quartal dieses Jahres rund 20 000 Fach- und Führungskräfte sowie 4000 Recruiting-Verantwortliche befragt.

Mit dem eigenen Fahrzeug schneller und flexibler

Das Hauptargument der Befragten gegen öffentliche Verkehrsmittel ist, dass ihnen die Fahrzeit zwischen Wohn- und Arbeitsort per Bus oder Bahn zu lange dauert – mehr als jeder Zweite gibt dies an. Der zweite Aspekt, von fast einem Viertel (23 Prozent) genannt, ist die Flexibilität, die in den Augen der Berufspendler nur das Auto bietet. Dagegen kritisiert kaum jemand – lediglich ein Prozent – fehlenden Komfort von öffentlichen Verkehrsmitteln und nur fünf Prozent finden, dass die Fahrt mit Bus oder Bahn zu teuer ist.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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