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Deutsche Unternehmen blicken positiv auf das Jahr 2020

Mensch am Schreibtisch hinter Grafik
Für die Wirtschaft vieler deutscher Unternehmen wirkt sich die Corona-Pandemie postitiv aus. Foto: © tippapatt/AdobeStock

Die aktuelle
Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half zeigt, wie
Unternehmen auf diese Phase der beispiellosen, wirtschaftlichen
Veränderungen reagieren.

Für 32 Prozent der befragten Führungskräfte in Deutschland hat die COVID-19-Pandemie positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens bis Ende 2020.

Knapp jeder Dritte (32 Prozent) der befragten Führungskräfte in Deutschland
vertraut trotz Corona auf die positive wirtschaftliche Entwicklung des
eigenen Unternehmens bis Ende 2020. Wohingegen 42 Prozent der Befragten bisher keine Auswirkungen aufgrund der Pandemie sehen.

Die wichtigsten Faktoren

Als Gründe für diese
Einschätzung nennen 31 Prozent die Gesetzes- und Regulierungsänderungen und
auch das zu erwartende Wirtschaftklima nach COVID-19 stimmt 31 Prozent der
Befragten positiv. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) erwartet gar eine
Ausweitung der Geschäftsmöglichkeiten.

Auch in den im internationalen Vergleich befragten Ländern nennen die Führungskräfte diese Aspekte als
Ursache für einen vorsichtig optimistischen Blick auf die kommenden
Monate.

Investitionen sind gefragt

Die positive Grundstimmung in Deutschland spiegelt sich auch in den
in naher Zukunft geplanten Investitionen wieder: 22 Prozent der befragten
Manager mit Personalverantwortung geben an, dass für sie die
Automatisierung von Prozessen und Projekte, die die digitale
Transformation vorantreiben, die höchste strategische Priorität bis Ende
des Jahres haben.

Für 21 Prozent der befragten CFOs steht die Kostensenkung
an oberster Stelle, wohingegen für 20 Prozent der befragten CIOs die
Aufrechterhaltung der IT-Sicherheit der Systeme und der Schutz von
Unternehmensinformationen die Top 1 Priorität ist.

Weiterhin Einstellungen

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der befragten Unternehmen geben an, auch
während der COVID-19-Pandemie aus dem Homeoffice neue Mitarbeiter
eingestellt oder eingearbeitet zu haben. Lediglich 10 Prozent geben an, dass
es aktuell einen Einstellungsstopp auf unbestimmte Zeit gibt.

Spannend
ist, dass 83 Prozent der befragten Führungskräfte angeben, Arbeitnehmer
außerhalb der eigenen Region einstellen zu wollen und verstärkt remote
arbeiten zu lassen. Das zeigt, dass sich virtuelle Bewerbungs- und
Onboardingmaßnahmen durch Corona vielerorts durchgesetzt haben.