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Deutsche werden immer mobiler

Die Bereitschaft der Deutschen, für den Traumjob zu pendeln, ist gestiegen.
Foto: © Rawpixel.com/Fotolia.de
Die Bereitschaft der Deutschen, für den Traumjob zu pendeln, ist gestiegen.
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Das Pendeln in die nächste Stadt, um zum Arbeitsplatz zu gelangen, gehört für die Deutschen schon fast zum Normalfall. Inzwischen wäre mehr als jeder Zweite (54 Prozent) bereit, für den Traumjob eine Stunde Fahrtzeit morgens und abends einzuplanen. 2012 waren es erst 42 Prozent. Zwölf Prozent könnten sich mit eineinhalb Stunden arrangieren und sechs Prozent würden sogar zwei Stunden Wegstrecke auf sich nehmen. 13 Prozent der Bundesbürger würden einen Job in einer anderen Stadt annehmen und während der Woche am Unternehmensstandort leben, aber am Wochenende nach Hause fahren. Das zeigt die Studie “Jobwechsel 2016” der Manpower Group Deutschland, für die im Juli dieses Jahres 1025 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt wurden. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ.

Vielen Arbeitnehmern ist ein erfüllender Job wichtiger als die Bequemlichkeit. Um einen ihrer Ausbildung und ihren Interessen entsprechenden Arbeitsplatz zu finden, sind sie daher auch zu einem längeren Anfahrtsweg bereit,

erläutert Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung von Manpower, die Ergebnisse.

Jeder Vierte würde innerhalb Deutschlands für den Traumjob umziehen

Die Deutschen sind nicht nur bereit, länger zu pendeln, sondern auch die Umzugsbereitschaft ist gestiegen. Knapp jeder Vierte (23 Prozent) würde für den Traumjob innerhalb der Bundesrepublik in eine andere Stadt umziehen. Vor vier Jahren waren erst 18 Prozent zu einem Wohnortwechsel bereit. Lediglich 17 Prozent würden für eine attraktive Arbeitsstelle weder pendeln noch umziehen.

Immer mehr Deutsche zieht es zum Arbeiten ins Ausland

Auch einem Auslandsaufenthalt gegenüber werden die Deutschen aufgeschlossener. Zwölf Prozent würden in einem anderen europäischen Land eine interessante neue Anstellung annehmen und elf Prozent wären bereit, weltweit einen neuen Job anzutreten. Manche Berufe sind in anderen Ländern gefragter als hierzulande und werden auch besser bezahlt.

Hauptgründe für den Ortswechsel: mehr Gehalt und Sicherheit

Die größte Motivation, innerhalb Deutschlands oder international den Job zu wechseln, ist ein höheres Gehalt: 51 Prozent würden für ein deutlich höheres verfügbares Einkommen in eine andere Stadt ziehen. Fast ebenso viele (49 Prozent) wären zum Umzug bereit, wenn das neue Unternehmen mehr Arbeitsplatzsicherheit verspricht. Ein interessanterer Aufgabenbereich ist 35 Prozent wichtiger als das gewohnte Umfeld. 31 Prozent würden sich durch bessere Karriereperspektiven verlocken lassen. 28 Prozent können sich vorstellen, in eine attraktivere Stadt oder Region zu ziehen. Genauso viele würden wegen besserer Weiterbildungsmöglichkeiten einen Ortswechsel vornehmen.

Weitere Informationen zu den Studienergebnissen gibt es > hier.

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