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Wünsche für 2019: besser abschalten und mehr Geld

Eine Frau von hinten gesehen schaut in die Natur, die Füße auf einem Balkongeländer
Nach Feierabend weniger an die Arbeit denken – das ist Vorsatz Nummer eins für die Deutschen in diesem Jahr.
Foto (CCO): pexels.com

Viele Berufstätige beginnen das Jahr mit Vorsätzen oder neuen beruflichen Zielen. Laut einer aktuellen Befragung steht eine Gehalts- verbesserung an erster Stelle der anvisierten Ziele deutscher Arbeitnehmer. Bei den Vorsätzen dominiert der Wunsch, in der Freizeit nicht mehr so oft an den Job zu denken.

Rund sechs von zehn Deutschen (62 Prozent) gehen mit beruflichen Vorsätzen in dieses Jahr. Vor allem nehmen sich die Arbeitnehmer vor, nach Feierabend besser abzuschalten. 37 Prozent geben dies an, etwas mehr als in den vergangenen Jahren. Das zweitwichtigste Vorhaben der Berufstätigen mit 29 Prozent ist, ihre Arbeit lockerer sehen; in den letzten Jahren wünschte sich das noch rund jeder Dritte. An dritter Stelle der Vorsätze für 2019 steht es, weniger zuarbeiten (17 Prozent), zum Beispiel Stunden zu reduzieren, um mehr Freizeit zu haben. 16 Prozent nehmen sich vor, effizienter zu arbeiten, etwa durch besseres Zeitmanagement oder Priorisierung der Aufgaben. 14 Prozent planen, sich bei einem anderen Arbeitgeber zu bewerben. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1004 Bundesbürgern im Auftrag der > Manpower Group.

Karriereziel Nummer eins: die Gehaltsverbesserung

Ganz vorn auf der Liste der beruflichen Ziele steht es für die Arbeitnehmer hierzulande, mehr Geld zu verdienen; fast jeder zweite (46 Prozent) wünscht sich dies. Knapp jeder vierte Berufstätige (24 Prozent) möchte mehr Wertschätzung für seine Arbeit bekommen, rund jeder fünfte (19 Prozent) wünscht sich, seine Zeit selbstständig einteilen zu können. Ebenso viele haben sich vorgenommen, eine Fremdsprache zu erlernen oder zu verbessern. 17 Prozent verfolgen das Ziel, im Job vielseitigere Aufgaben zu übernehmen. Knapp dahinter mit 16 Prozent steht der Wunsch, Computerkenntnisse zu erlangen oder zu verbessern, dicht gefolgt vom Ziel, öfter im Home Office arbeiten zu können (15 Prozent). Weitere 15 Prozent haben die Absicht, einen Job zu finden, der ihren Fähigkeiten und Interessen besser entspricht. Verantwortungsvollere Aufgaben oder Führungsverantwortung übertragen zu bekommen, steht lediglich bei zehn Prozent der Berufstätigen auf dem Plan.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.