Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Deutschland auf Platz fünf in der EU

Die Lebensarbeitszeit der Europäer ist gestiegen. Vor allem die Frauen zogen nach.
Foto: © beeboys/Fotolia.de
Die Lebensarbeitszeit der Europäer ist gestiegen. Vor allem die Frauen zogen nach.
Foto: © beeboys/Fotolia.de

In allen EU-Mitgliedsstaaten – außer in Litauen – war die voraussichtliche Lebensarbeitszeit 2015 bei Männern höher als bei Frauen. Dennoch ist die erhöhte Lebensarbeitszeit in der EU hauptsächlich auf einen Anstieg bei den Frauen zurückzuführen. Deren voraussichtliche Lebensarbeitszeit nahm zwischen 2005 und 2015 stärker zu als bei Männern: Bei Frauen stieg sie innerhalb der zehn Jahre von 30,2 auf 32,8 Jahre. Bei den Männern lag die erwartete Lebensarbeitszeit 2015 bei 37,9 Jahren gegenüber 36,7 Jahren in 2005. Das zeigen aktuell veröffentlichte Informationen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Die Lebensarbeitszeit misst die Zahl der Jahre, die ein 15-jähriger Mensch während seines Lebens erwartungsgemäß auf dem Arbeitsmarkt aktiv sein wird, ob beschäftigt oder arbeitslos.

Schweden arbeiten zehn Jahre länger als Italiener

Von allen EU-Mitgliedstaaten war die voraussichtliche durchschnittliche Lebensarbeitszeit 2015 in Schweden mit 41,2 Jahren am längsten. Es folgten die Niederlande mit 39,9 Jahren, Dänemark mit 39,2 Jahren und das Vereinigte Königreich mit 38,6 Jahren. Deutschland befindet sich mit 38 Jahren Lebensarbeitszeit an fünfter Stelle. Im Jahr 2005 betrug die erwartete Lebensarbeitszeit hierzulande noch 35,6 Jahre. Die Lebensarbeitszeit der Frauen erhöhte sich von 32,4 auf 35,8 Jahre.

Am niedrigsten war die voraussichtliche Lebensarbeitszeit in Italien mit 30,7 Jahren. Ebenfalls niedrige Werte ergaben sich für Bulgarien (32,1 Jahre), Griechenland (32,3 Jahre), Belgien, Kroatien, Ungarn und Polen (jeweils 32,6 Jahre) sowie Rumänien (32,8 Jahre).

Weitere Informationen gibt es > hier.