Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Deutschlands Arbeitnehmer geben sich gelassen

, wie eine aktuelle Befragung zeigt.

70 Prozent der Arbeitnehmer hierzulande fühlen sich für die Digitalisierung gut gerüstet und glauben, dass sie den wachsenden Anforderungen im Beruf gerecht werden. Trotzdem sieht mehr als die Hälfte der Mitarbeiter noch Nachholbedarf im eigenen Unternehmen: 54 Prozent sind der Meinung, dass ihr Arbeitgeber mehr in die Entwicklung der digitalen Fähigkeiten der Mitarbeiter investieren sollte. Das sind Ergebnisse des aktuellen Randstad-Arbeitsbarometers, das > Randstad vierteljährlich in 33 Ländern erhebt; in Deutschland nahmen an der letzten Online-Umfrage 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen teil.

Steigender Qualifizierungsbedarf trotz Zuversicht

Die Mitarbeiter müssten mit der Geschwindigkeit, mit der sich die beruflichen Anforderungen ändern, allerdings auch mithalten können, mahnt Petra Timm, Director Communications bei Randstad Deutschland.

Der Bereich Weiterbildung wird in Zukunft einen noch wichtigeren Stellenwert einnehmen als bisher,

so Timm. Dabei sollten Unternehmen verstärkt darauf achten, dass sie Qualifizierungsprogramme für jedes Alter und jede Qualifikationsstufe anbieten.

Kaum Sorge um den eigenen Arbeitsplatz

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung geht davon aus, dass durch die Digitalisierung mindestens zwölf Prozent aller Jobs in Deutschland gefährdet sind. Zudem wird sich das Niveau der Tätigkeiten ändern, Qualifizierungen im High-Tech-Bereich werden immer gefragter sein. Dennoch sehen fast drei Viertel (73 Prozent) der Arbeitnehmer hierzulande ihren eigenen Job für die nächsten fünf bis zehn Jahre nicht in Gefahr.