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IT-Sicherheit im Home Office nicht immer gegeben

Katze liegt im Homeoffice auf PC-Tastatur
Die IT-Sicherheit im Homeoffice kann noch optimiert werden – allerdings eher auf technischer Ebene…
Foto: © Jürgen Fälchle/StockAdobe

Laut Teletrust führt die derzeitige Situation erzwungenermaßen zu einer enormen Digitalisierungsbeschleunigung: In kürzester Zeit würden zu Hause Arbeitsplätze nachgebildet, um Betriebsstrukturen digital aufrecht zu erhalten. Technisch gut aufgestellte Unternehmen rüsteten ihre Mitarbeiter mit professionellem Equipment aus, anderswo seien Improvisation und Pragmatismus gefragt. Dabei könne die IT-Sicherheit auf der Strecke bleiben, zumal gerade jetzt vermehrte Risiken durch Spam, Phishing, Malware, Identitätsdiebstahl und Datendiebstahl bestünden.

Von null Maßnahmen über PC-Passwortschutz bis zur Mehr-Faktor-Authentifizierung

Ende März wurden im Auftrag von Teletrust 148 Bundesbürger ab 25 Jahren dazu befragt, welche IT-Sicherheitsvorkehrungen sie im Homeoffice getroffen haben. Rund zwei Drittel (65 Prozent) gaben an, ihr Rechner sei passwortgeschützt. Bei fast ebenso vielen (63 Prozent) ist auch das WLAN passwortgeschützt. Ein Virenschutzprogramm haben nur sechs von zehn Befragten (61 Prozent) installiert. Jeder zweite Heimarbeiter (49 Prozent) sagt, dass bei ihm privater PC und Dienstrechner getrennt seien. Bei 41 Prozent ist eine E-Mail-Verschlüsselung vorhanden und bei 38 Prozent ist die Datenübermittlung verschlüsselt. 37 Prozent der Homeoffice-Worker geben an, dass sie über eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network) verfügen. 31 Prozent gaben die Auskunft, dass die Datensicherung in der Cloud stattfindet. Eine Mehr-Faktor-Authentifizierung (zum Beispiel Passwort und Bestätigungs-Code oder Biometrie) kann gut ein Viertel (27 Prozent) bestätigen. Zwölf Prozent der Befragten haben keinerlei IT-Sicherheitsvorkehrung getroffen.

Das Ergebnis zeigt, dass durchaus Problembewusstsein besteht, die technischen Maßnahmen aber noch verbesserungsbedürftig sind,

kommentiert Teletrust-Vorsitzender Prof. Dr. Norbert Pohlmann das Befragungsergebnis. Wenn es gelinge, den jetzt zu verzeichnenden Digitalisierungsschub flächendeckend und nachhaltig mit einem angemessenen Maß an IT-Sicherheit zu verbinden, werde die aktuelle Situation hoffentlich etwas Positives bewirken, so Pohlmann.

Die Mitglieder des Verbands stellen über eine öffentliche Webseite für drei Monate kostenfreie IT-Sicherheitslösungen einschließlich Fernberatung zur Verfügung. Nähere Informationen gibt es > hier.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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