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Homeoffice stellt Manager auf die Probe

Die neue Normalität der Arbeit erfordert einen veränderten Führungsstil. Foto: © tomertu/AdobeStock
Die neue Normalität der Arbeit erfordert einen veränderten Führungsstil. Foto: © tomertu/AdobeStock

Dies ergab eine aktuelle empirische
Studie des Personaldienstleisters Hays in Kooperation mit dem
Marktforschungsinstitut Rheingold unter 750 Führungskräften.

Die fehlende persönliche und räumliche Nähe zu
den Mitarbeitern  mit der Umstellung auf das Homeoffice als primären Arbeitsplatz empfinden die Befragten dabei als größte Hürde. So beklagen 70 Prozent der befragten
Führungskräfte einen höheren Zeitaufwand für Führung und Betreuung der
Mitarbeiter, indem sie konsequentere und klarere Anweisungen geben
müssen (65 Prozent).

Überraschend dabei ist, dass die allgemeine
Zufriedenheit der Arbeitsergebnisse aus dem Homeoffice jedoch trotz
organisationaler Hürden (knapp drei Viertel der Befragten) überwiegt.

Da die Mehrheit der Führungskräfte den persönlichen Kontakt zum
Mitarbeiter nach wie vor als sehr wichtig einschätzt (87 Prozent), plant knapp
die Hälfte aller Unternehmen, neben dem weiteren Ausbau der
Homeoffice-Option, gemischte Angebote zu Präsenz- oder
Homeoffice-Lösungen.

Die
Führungstätigkeit der Zukunft soll sich, nach Meinung der Befragten, vor allem durch Flexibilität, eine
stärkere Mitarbeitermotivation und durch Einforderung von mehr
Selbstständigkeit auszeichnen. Hierbei nehmen vor allem eine aktive
Vorbildfunktion (47 Prozent) sowie ergebnisorientierte Führung (45 Prozent) eine
wichtige Rolle ein.

Im Gegenzug fordern die
Führungskräfte von ihren Mitarbeitern, nach den Erwartungen an diese gefragt, primär eine flexible Handhabung
unerwarteter Probleme (42 Prozent) sowie eine hohe Eigenmotivation (40 Prozent).

Dirk Hahn, CEO der Hays AG, sagt dazu:

Der persönliche Kontakt und die Gemeinschaft
erfahren eine Aufwertung. Aus diesem Grund ist es wichtig, hoch qualifizierte und
zuverlässige Mitarbeiter weiterhin an sich zu binden, um
wettbewerbsfähig zu bleiben.