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Jedes fünfte Unternehmen fürchtet Insolvenz durch Corona

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In Folge der Corona-Krise ist die Zukunft vieler Unternehmen fraglich. Foto: © Ratfink1973/px

Vom 19. bis 25. März
2020 befragte die internationale Data & Analytics Group YouGov 529
deutsche Unternehmensentscheider zu den wirtschaftlichen Folgen durch das Coronavirus. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass drei Viertel (75
Prozent) der befragten Unternehmer eine
Insolvenz der eigenen Firma für unwahrscheinlich und 18 Prozent diese für wahrscheinlich halten.

Um den eigenen Arbeitsplatz mach sich ein Drittel (34 Prozent) der Unternehmer wegen
der Corona-Pandemie Sorgen, wohingegen zwei Drittel
(64 Prozent) nicht besorgt sind. Entscheider von Unternehmen mit einem Umsatz unter 1 Million Euro (40
Prozent) sprechen häufiger von Besorgnis, als die Entscheider von Firmen mit einem
Umsatz von 1 bis unter 10 Millionen Euro.

Am häufigsten (60 Prozent) geben Unternehmensentscheider bei der
Frage, welchen Einfluss das Coronavirus bereits auf die eigene Firma
genommen habe, Unsicherheit und Sorge unter den Mitarbeitern an. Die Hälfte der befragten Entscheider (50 Prozent) glaubt, dass
sich ihre Mitarbeiter wegen der Corona-Pandemie um ihren Arbeitsplatz
sorgen. 42 Prozent glauben dies nicht. Hierbei geben häufiger
Entscheider von Unternehmen mit einem Umsatz von 1 bis unter 10
Millionen Euro (58 Prozent) an, ihre Mitarbeiter würden sich um ihren
Arbeitsplatz sorgen. Jene Entscheider von Firmen mit einem Umsatz unter 1
Million Euro sagen dies zu 47 Prozent.

Etwas
mehr als die Hälfte (53 Prozent) sagt, dass durch die Krise
Geschäftsreisen und externe Termine abgesagt werden mussten. 47 Prozent
sprechen von Umsatzeinbrüchen, 45 Prozent geben an, dass Mitarbeiter im
Homeoffice arbeiten und ebenso viele, dass im Büro mehr auf
Hygienemaßnahmen, wie die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln,
geachtet wird.