Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Enterprise 2.0 auf dem Weg

Enterprise 2.0 soll vor allem die Mitarbeiterkommunikation und Zusammenarbeit verbessern.
Bild: © kotoyamagami/Fotolia.de
Enterprise 2.0 soll vor allem die Mitarbeiterkommunikation und Zusammenarbeit verbessern.
Bild: © kotoyamagami/Fotolia.de

Das Begriffsverständnis von Enterprise 2.0 ist in den Unternehmen seit 2013 weiter gestiegen: 60 Prozent kennen und verstehen Enterprise 2.0, vor zwei Jahren waren es noch 41 Prozent, im Jahr 2010 erst 31 Prozent.

Deutlicher Trend zur Digitalisierung

Acht von zehn Unternehmen (81 Prozent) beschäftigen sich derzeit aktiv mit Enterprise 2.0, während es im letzten Jahr nur 65 Prozent waren. Allerdings gibt lediglich jede dritte Firma (34 Prozent) an, das Thema systematisch zu steuern oder eine klar definierte Enterprise 2.0-Stategie zu haben. Das zeigt die Studie “Enterprise 2.0 – Status Quo 2015” unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Petry von der Hochschule RheinMain in Zusammenarbeit mit der Plattform feelgood@work. An der Befragung haben 213 Personen verschiedener Unternehmen teilgenommen, sowohl aus HR, Marketing, Firmen-/Bereichsleitung als auch IT.

Hauptziele: Kommunikation und Wissensmanagement verbessern

Mit Enterprise 2.0 verfolgt die Mehrheit der Unternehmen vor allem das Ziel, die Kommunikation und Zusammenarbeit zu verbessern; 87 Prozent geben dies an. 58 Prozent der befragten Firmen wollen damit die Speicherung von Wissen und Informationen verbessern und 56 Prozent sagen, Enterprise 2.0 solle dazu beitragen, implizites Wissen verfügbar zu machen. Weitere 44 Prozent versprechen sich davon eine Erhöhung der Produktivität.

Positive Effekte und Risiken

Gefragt nach den möglichen Konsequenzen des Einsatzes von Enterprise 2.0 antworteten die Unternehmen zum Teil entsprechend der intendierten Ziele. So erwarten 55 Prozent eine offenere Kommunikation, 47 Prozent eine stärkere Mitarbeiter-Vernetzung und 41 Prozent einen offeneren Informationszugang. Die Firmen sehen jedoch auch Risiken. So fürchten 46 Prozent, dass es Probleme mit der Datensicherheit geben könnte. Interessant ist, dass die Unternehmen sich einerseits eine Erhöhung der Produktivität durch Enterprise 2.0 versprechen, gleichzeitig aber 38 Prozent der Befragten die Gefahr sehen, dass die Produktivität sinken könnte und zwar aufgrund einer ineffizienten Social Media-Nutzung.

Die Mehrheit hält ihre Maßnahmen für erfolgreich

Die Studie untersuchte auch, welchen Erfolg die Unternehmen Enterprise 2.0 bislang beimessen. Danach schätzen drei Viertel ihre Maßnahmen als erfolgreich oder sehr erfolgreich ein. Von den Unternehmen, bei denen Enterprise 2.0 Teil einer übergeordneten Digital-Strategie ist, geben  97 Prozent an, ihre Maßnahmen seien erfolgreich.

Optimierungspotenzial hinsichtlich der Verantwortungsbereiche

Handlungsbedarf zeigt sich laut Studie beim Thema “Training”, außerdem bezüglich der für Enterprise 2.0 verantwortlichen Abteilungen. Bisher wird die Umsetzung von Enterprise 2.0 meist von der IT- oder Marketingabteilung verantwortet. Nach Meinung der Befragten sollte die Verantwortung jedoch künftig stärker bei der Geschäftsführung oder speziellen Enterprise 2.0-Einheiten oder -Rollen liegen.

Interessenten können die ausführlichen Studienergebnisse > hier anfordern.