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Gefördert: bedarfsgerechte Betreuungszeiten

Ob alleinerziehend oder Schichtarbeiter: Ein neues Programm fördert Kinderbetreuung außerhalb der üblichen Arbeitszeiten. Foto: © DrUGO_1.0/Fotolia.de
Ob alleinerziehend oder Schichtarbeiter: Ein neues Programm fördert Kinderbetreuung außerhalb der üblichen Arbeitszeiten. Foto: © DrUGO_1.0/Fotolia.de

Die in Deutschland bestehenden Kindertagesstätten decken zahlenmäßig noch nicht den vollständigen Bedarf berufstätiger Eltern ab. Aber auch die Betreuungszeiten kommen nicht allen Bedürfnissen entgegen. Das neue “Bundesprogramm KitaPlus” fördert nun Konzepte für flexiblere Betreuungsangebote.

Ziel der Initiative “KitaPlus” ist es, passgenaue Betreuungsangebote für Kinder zu schaffen, deren Eltern außerhalb der Regelbetreuungszeiten arbeiten, die ihren Lebensunterhalt ohne Partner verdienen müssen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Angebote für abends, an Wochenenden und bei Schichtarbeit

Ab Januar 2016 fördert das Programm mit einer Laufzeit von drei Jahren zukunftsfähige Konzepte für bedarfsgerechte Betreuungszeiten. Dazu gehören Randzeiten außerhalb der Regelbetreuung zwischen acht und 16 Uhr wie zum Beispiel die Verlängerung auf 18 Uhr. Darüber hinaus können die Konzepte über Betreuungsmöglichkeiten am Wochenende und an Feiertagen bis hin zu einem Betreuungsangebot reichen, das auch Schichtarbeit abdeckt.

Für das Programm stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) insgesamt hundert Millionen Euro zur Verfügung. Neben Personalmitteln fördert das BMFSFJ die Ausstattung, die für die Umsetzung des erweiterten Angebots erforderlich ist. Kindertageseinrichtungen können Fördermittel bis zu 200.000 Euro im Jahr und Tagespflegepersonen bis zu 15.000 Euro jährlich erhalten.

“KitaPlus” wird von der Bundesvereinigung der Arbeitgeber, der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Deutschen Städtetag unterstützt.

Weitere Informationen gibt es > hier.