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Große Unternehmen nutzen ihr HR-Potenzial zu wenig

Unabhängig von ihrer Größe betrachten die Unternehmen hierzulande Personalarbeit nicht nur als reine Verwaltungsfunktion. 75 Prozent sehen die Aufgabe von HR als Weiterbilder und Personalentwickler. Für die Hälfte der Firmen gehört es zum Leistungsumfang der Personalarbeit, auch in Veränderungsprozesse einbezogen zu sein und die Unternehmensziele durch gezielte Strategieentwicklung zu erreichen.

Mehr als die Hälfte der Weltmarktführer hat keine interne Personalplanung

In der Praxis werden diese Vorstellungen jedoch nur mangelhaft umgesetzt. Geht es um Planungen zur Personalentwicklung und -förderung, besetzen lediglich 26 Prozent der Unternehmen Führungspositionen mit internen Mitarbeitern. Nur 59 Prozent der Firmen haben eine interne Personalplanung oder ein Personalcontrolling. 17 Prozent gaben darüber hinaus sogar an, nicht zu reagieren, wenn die tatsächlichen Personalkosten nicht mit dem geplanten Budget übereinstimmen. Keines der befragten Unternehmen gliedert die Personalplanung an einen externen Dienstleister aus. Das zeigt eine neue Studie von ADP. Im Vorfeld des jährlichen Gipfeltreffens der Weltmarktführer vom 27. bis 29. Januar 2015 ließ der HR-Dienstleister mehr als 50 Weltmarktführer zu ihrer Personalleistung befragen. Neben Großkonzernen nahmen auch mittelständische Unternehmen teil.

Künftig mehr Einbindung in strategische Aufgaben

Die Studie prognostiziert einen Wandel der Personalarbeit: Während derzeit drei Viertel der Personalarbeit in operativen Tätigkeiten stecken, wird die HR künftig mit 40 Prozent für die Effizienzsteigerung eines Unternehmens verantwortlich sein und 20 Prozent der strategischen Aufgaben übernehmen. Angesichts des sich bis 2025 noch verschärfenden demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und gleichzeitig steigenden Kostendrucks liegt laut Studie besonders in standardisierten Prozessen und im Outsourcing ein hohes Einsparpotenzial.

Weitere Informationen unter:
www.adp.de