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Gute Vorsätze 2015 – weniger Stress auf Platz eins

Sechs von zehn Deutschen wünschen sich im neuen Jahr mehr Entspannung. In der Generation zwischen 30 und 44 Jahren sind es mit 68 Prozent noch etwas mehr. Zeitdruck im Job stresst die Menschen hierzulande besonders (51 Prozent), dicht gefolgt von Ärger in der Familie mit 46 Prozent.

Ständige berufliche Erreichbarkeit belastet

Dazu kommt das Gefühl, beruflich immer erreichbar sein zu müssen. Mehr als jeder Vierte gibt an, dadurch belastet zu sein. Auch hier sind die beruflich wie privat häufig besonders eingespannten 30- bis 44-Jährigen am stärksten betroffen. Fast 40 Prozent fühlen sich durch die ständige Erreichbarkeit unter Druck.

Weiteres Ziel: mehr Zeit für das Privatleben

Neben dem Stressabbau stehen für 55 Prozent mehr Zeit für Familie und Freunde auf dem Programm und 48 Prozent wollen sich mehr Zeit für sich selbst nehmen. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit. An der repräsentativen Bevölkerungsumfrage vom 20. November bis zum 10. Dezember 2014 nahmen 5.239 Personen teil.

Digital Natives wollen öfter offline gehen

Erstmals untersuchte die Krankenkasse auch den Faktor Mediennutzung. Dabei stellte sich heraus, dass fast ein Drittel (30 Prozent) der so genannten Digital Natives zwischen 14 und 29 Jahren in diesem Jahr öfter Handy, Computer und Internet ausschalten wollen. Je älter die Studienteilnehmer, desto weniger wichtig ist dieser Aspekt: Nur acht Prozent der Befragten in der Generation 60 plus teilen diesen Wunsch.

Mehr Bewegung, weniger Gewicht

Auch die klassischen Vorsätze sind weiter in Mode: 55 Prozent wollen sich mehr bewegen, 48 möchten gesünder essen und 34 Prozent haben den Vorsatz abzunehmen. Vor allem die Männer wollen im neuen Jahr bewusster essen, jeder Zweite nimmt sich dies vor. Auch Abspecken ist längst keine Frauensache mehr; ein Drittel der Männer strebt an, Pfunde purzeln.

Kaum Angst vor Jobverlust

Finanzielle Sorgen und die Angst vor einem Jobverlust sind der Umfrage zufolge kaum angestiegen. Gaben im Jahr 2009 noch 41 Prozent an, dass sie sich finanzielle Sorgen machen, so waren es im Vorjahr 31 Prozent im Vorjahr und in der diesjährigen Befragung 33 Prozent. Die Angst vor einem Jobverlust sank von 27 Prozent im Jahr 2009 auf 16 Prozent 2013 und liegt aktuell bei 17 Prozent.

Laut Umfrage hat es 2014 mehr als jeder zweite Deutsche geschafft, seine guten Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten. Besonders konsequent waren die Menschen in Berlin. Die Bremer, Rheinland-Pfälzer und Niedersachsen teilen sich den letzten Platz.

Die ausführlichen Umfrageergebnisse stehen hier zur Verfügung.