Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Mobile Mitarbeiter – Smartphone und Collaboration Tools wichtig

Elektriker telefoniert per Smartphone
Mitarbeiter, die häufig außerhalb der Firma unterwegs sind, müssen auch mobile auf Daten und Programme zugreifen können.
Foto: © auremar/StockAdobe

Sogenannte Internal Mobile Worker haben keinen festen Arbeitsplatz, sondern verbringen rund 75 Prozent ihrer Arbeitszeit außerhalb der Firma. Dazu gehören zum Beispiel Gebäudereiniger, Zulieferer oder Elektrohandwerker. Für die Studie “My Modern Workplace” von Techconsult, unterstützt von der Telekom und der Bechtle AG, wurden 800 Arbeitnehmer aus verschiedenen Berufsgruppen befragt. Etwas mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Befragten arbeiten im Bereich Dienstleistung und knapp ein Viertel (22 Prozent) in der Industrie. Zwölf Prozent sind im Handel und acht Prozent im Gesundheitswesen beschäftigt.

Gewünscht: moderne Smartphones, Laptops und Tablets

Da die mobil tätigen Mitarbeiter hauptsächlich vor Ort bei Kunden im Einsatz sind, ist es wichtig, dass sie jederzeit problemlos auf Daten, Programme und Systeme zugreifen können. Die Studie zeigt, dass das Smartphone mit mobilen Anwendungen das wichtigste digitale Endgerät für diese Beschäftigten ist: Zwei Drittel (66 Prozent) nutzen es. 38 Prozent arbeiten mit einem Notebook. Allerdings seien die mobilen Geräte bei den meisten Befragten veraltet, so die Studie. Mehr als jeder zweite Arbeitgeber (56 Prozent) ersetzt Hardware erst, wenn sie nicht mehr funktioniert. Laut Befragung erwarten 52 Prozent der Mitarbeiter, dass ihre Arbeitgeber ihnen in Zukunft stets moderne mobile Arbeitsgeräte wie Smartphones, Notebooks und Tablets zur Verfügung stellen. Um ortsunabhängig effektiv arbeiten zu können, erwartet die Hälfte der Studienteilnehmer außerdem einen unkomplizierten Zugriff auf Office-Anwendungen. Ein Drittel (32 Prozent) arbeitet bereits mobil damit.

Fast jeder zweite mobile Mitarbeiter möchte sich mit Kollegen austauschen

Die Studie zeigt, dass viele der häufig extern arbeitenden Fachkräfte Wert darauf legen, mit Kollegen zu kommunizieren. Fast jeder zweite Befragte (47 Prozent) gibt an, dass er sich über Chat-Funktionen mit anderen Teammitgliedern austauschen möchte. Derzeit ist das erst für 22 Prozent möglich. Collaboration Tools und Videokonferenzlösungen wie etwa Microsoft Teams bieten neben dem mobilen Zugriff auf Anwendungen über die zugehörige Kollaborationslösung auch die Möglichkeit zu chatten, Videokonferenzen abzhalten, sich selbstständig digital in Gruppen zu organisieren und gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. 42 Prozent der befragten mobilen Arbeitnehmer sind der Meinung, dass sie mit solchen modernen Arbeitsbedingungen in Zukunft motivierter arbeiten werden.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.