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Haustiere für ein besseres Arbeitsklima?

Laut einer aktuellen Befragung befürwortet eine nahezu gleiche Anzahl der Berufstätigen in Deutschland Hunde am Arbeitsplatze oder lehnt sie ab: 35 Prozent der Arbeitnehmer geben an, dass sich Haustiere, zum Beispiel Hunde, im Job sehr positiv auf das Umfeld auswirken. 34 Prozent dagegen gehen von einem sehr negativen Effekt aus. Weitere 15 Prozent beurteilen das Mitnehmen von Haustieren als eher positiv, drei Prozent sind neutral, 13 Prozent sind der Meinung, es sei eher negativ.

In Österreich hingegen ist über die Hälfte der befragten Arbeitnehmer (52 Prozent) von einer sehr positiven Auswirkung überzeugt. 21 Prozent sind eher positiv eingestellt, sieben Prozent neutral, 14 Prozent eher negativ und lediglich sechs Prozent sehr negativ. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Online-Karriereportals Monster. An der Befragung haben 760 Arbeitnehmer aus Deutschland und 227 Arbeitnehmer aus Österreich teilgenommen.

Hunde senken den Stresslevel im Büro

Monster verweist auf eine Untersuchung der Virginia Commonwealth University, die einen Rückgang des Stresslevels bei Mitarbeitern zeigt, die ihren Hund mit zur Arbeit bringen. Bei Arbeitnehmern, die keinen Hund besaßen oder ihn nicht mitgebracht hatten, lässt sich dahingegen ein Anstieg des Stresslevels erkennen. Im Allgemeinen ist die Resonanz auf die Anwesenheit eines Hundes laut Studie überwiegend positiv. So berichten Teilnehmer der Studie von einer besseren Zusammenarbeit und weniger Stress im Büro.

“Hunde am Arbeitsplatz bringen nicht nur Vorteile für Arbeitnehmer, sondern auch für Arbeitgeber”, stimmt Markus Beyer vom Bundesverband Bürohund zu. Körperlich und psychisch gesunde Mitarbeiter seien produktiver und zum Beispiel weniger anfällig für Burn-Out oder psychosomatische Vorläufer.

Das Mitbringen von Hund & Co – eine Frage der Absprache

In Deutschland und Österreich besteht kein rechtlicher Anspruch, Haustiere mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Eine Erlaubnis des Managements oder der Personalabteilung ist freiwillig und kann auch wieder zurückgenommen werden. Davon ausgenommen sind zum Beispiel Blindenhunde. Daher gilt es für Mitarbeiter, mit Vorgesetzten und auch Kollegen zu sprechen, bevor sie ein Haustier mit zur Arbeit bringen. Möglicherweise leidet auch einer der anderen Mitarbeiter an einer Tierhaarallergie.

Nähere Informationen zur Studie “Preliminary investigation of employee’s dog presence on stress and organizational perceptions” gibt es hier.

Weitere Informationen unter:
www.monster.de

www.bv-buerohund.de

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