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Innerer Kündigung vorbeugen

Stress oder schon innerlich gekündigt? Vorgesetzte können etwas dafür tun, die Gesundheit und das Engagement ihrer Mitarbeiter zu erhalten.
Foto: © Syda Productions/Fotolia.de
Stress oder schon innerlich gekündigt? Vorgesetzte können etwas dafür tun, die Gesundheit und das Engagement ihrer Mitarbeiter zu erhalten.
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Heute findet wieder der Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit statt. Dieses Jahr steht er unter dem Motto “Stress”. Stress kann zu psychischen Erkrankungen führen und auch zur inneren Kündigung. Gute Führung und eine gesundheitsgerechte Unternehmenskultur tragen dazu bei, dass Mitarbeiter motiviert und engagiert bleiben.

Der > Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit wurde durch das International Labour Organisation (ILO) eingeführt, um die Präventionskultur zu fördern und zur Vermeidung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten beizutragen. Der Themenschwerpunkt 2016 heißt “Workplace stress – a collective challenge”. Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und waren 2015 laut Zahlen der DAK bereits der dritthäufigste Grund für Krankschreibungen.

Im Bereich der Gesundheitsförderung rückt in Zeiten von Arbeitsverdichtung und Digitalisierung immer stärker die psychische Gesundheit in den Fokus. Mit strukturierten Mitarbeitergesprächen und wirksamen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung können Unternehmen das Engagement der Mitarbeiter erhöhen und inneren Kündigungen, etwa durch hohe Arbeitsbelastung, entgegensteuern.

Nicht zu unterschätzen: das Verhalten der Vorgesetzten

Entscheidend ist aber auch die Führungskultur, denn Vorgesetzte leben die Unternehmenswerte vor und prägen durch ihr Verhalten die Arbeitsumgebung der Mitarbeiter. Schlechtes Führungsverhalten, mangelnde Wertschätzung und Unterstützung sowie ungelöste Konflikte sind häufige Gründe für innere Kündigungen. Das sind erste Ergebnisse des Forschungsprojekts “Engagement und Gesundheit fördern – innere Kündigung vermeiden”, für die die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) und das EO Institut Personalverantwortliche in Deutschland befragt haben. Die Studie wird voraussichtlich im Sommer dieses Jahres veröffentlicht.

Checkliste für Führungskräfte und Tipps

Wie Unternehmen im Bereich psychischer Gesundheit konkret aktiv werden können, zeigen eine Checkliste für Führungskräfte und Tipps für eine gesundheitsgerechte Unternehmenskultur des Projekts Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA). Das Projekt wird im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (> INQA) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Hier geht es zur > Checkliste zum Führungsverhalten und zu den > Tipps für eine gesundheitsgerechte Unternehmenskultur.

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