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Jeder Dritte nimmt im Job zu

31 Prozent der Arbeitnehmer sagen, dass sie an Körpergewicht zugelegt haben, seit sie in ihrer jetzigen Position tätig sind. 23 Prozent haben im Laufe dieser Zeit über 2,3 Kilo zugenommen. Dagegen haben nur zwölf Prozent aller Arbeitnehmer seit dem Antreten ihrer derzeitigen Tätigkeit abgenommen.

Zu lange am Schreibtisch, zu wenig Bewegung in der Freizeit

Als Ursache für die Gewichtszunahme gibt jeder zweite Mitarbeiter (52 Prozent) an, die meiste Zeit des Tages am Schreibtisch zu verbringen. 38 Prozent sind nach der Arbeit zu müde, um Sport zu treiben, 31 Prozent fehlt vor oder nach der Arbeit die Zeit für sportliche Aktivitäten.

Stress und Verlockungen beeinflussen die Essgewohnheiten

Das Essverhalten selbst sorgt dafür, dass Arbeitnehmer zunehmen: Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Beschäftigten sagt, aus Stress mehr zu essen. 61 Prozent geben zu, während der Arbeit immer mal wieder zu naschen, 18 Prozent finden die angebotenen Kekse im Büro zu verlockend. Aufgrund ihres straffen Terminplans müssen 17 Prozent der Mitarbeiter Mahlzeiten ausfallen lassen und sehen das als Ursache dafür, zugenommen zu haben. Etwa jeder Zehnte ist der Meinung, dass regelmäßige Restaurantbesuche der Grund sind. 55 Prozent essen regelmäßig auswärts und nehmen sich ihre Mittagsmahlzeit nicht mit. Jeder Fünfte isst sogar drei Mal pro Woche oder häufiger außerhalb der Firma. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie im Auftrag von Careerbuilder. Dafür befragte Redshift Research im März und April 2015 in Deutschland 1.016 Arbeitnehmer.

Auch Sport reicht nicht aus

Selbst die Mitarbeiter, die sich bewegen, sind nicht unbedingt zufrieden mit ihrem Körpergewicht. Obwohl fast zwei Drittel der Arbeitnehmer (64 Prozent) regelmäßig Sport treiben und 22 Prozent davon sogar mindestens an drei Tagen pro Woche trainieren, fühlen sich 42 Prozent übergewichtig. Männer fühlen sich mit 47 Prozent häufiger übergewichtig als Frauen, von denen dies 38 Prozent angeben, dabei treiben die männlichen Mitarbeiter sogar mehr Sport als ihre weiblichen Kollegen. Lediglich zwölf Prozent der Befragten sagen, ihr Arbeitgeber setze Motivationsanreize, etwa Trainingsmöglichkeiten, die Vergütung des Gangs zum Fitnessstudio oder andere Benefits, die das Wohlbefinden steigern könnten. 48 Prozent der Mitarbeiter würden eigenen Angaben zufolge solche Angebote jedoch nutzen, falls das Unternehmen sie bereitstellte.

Weitere Informationen unter:
www.careerbuilder.de