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Jeder vierte Deutsche hält seinen Job heute für weniger sicher

Spielfiguren, davon zwei umgefallen, daneben Rotstift
Nicht einmal mehr jeder zweite Arbeitnehmer ist sicher, dem Rotstift nicht zum Opfer fallen zu können.
Foto: © Pixelot/StockAdobe

Die eingetrübte Wirtschaftslage und Stellenstreichungen lassen offenbar die Mehrheit der Deutschen nicht unberührt, denn weniger als jeder zweite – 46 Prozent – sagt, dass ihm solche negativen Meldungen keine Angst machen, den eigenen Job zu verlieren. Führungskräfte sind optimistischer, von ihnen glauben 57 Prozent, ihre Stelle sei nicht gefährdet. Rund jeder vierte Deutsche (26 Prozent) denkt konkret, dass sein Job nicht mehr so sicher ist wie noch vor ein paar Jahren und ist manchmal verunsichert. 29 Prozent sorgen sich um ihren Arbeitsplatz nur für den Fall, dass sie einen schwerwiegenden Fehler machen. Vor allem junge Mitarbeiter zwischen 18-29 Jahren haben Angst vor Jobverlust, sollte ihnen bei der schwachen Konjunktur ein Fehler bei der Arbeit unterlaufen. Auch macht sich knapp ein Viertel der Arbeitnehmer (24 Prozent) Sorgen, bald nicht mehr die Anforderungen an seine Stelle zu erfüllen, weil sich die Arbeitswelt so rasant ändert. Und rund jeder Siebte (14 Prozent) befürchtet, dass sein Job bald von einer Maschine erledigt werden kann. Das sind Ergebnisse der aktuellen Talents & Trends-Befragung, die > von Rundstedt im Juni unter 1052 Teilnehmern durchgeführt hat. Die Stichprobe entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung der deutschen Bevölkerung.

Jeder Dritte denkt, bei einer Kündigung schnell einen neuen Job zu finden

Darüber hinaus gab gut jeder dritte Befragte (35 Prozent) an, dass ihm sein Job sehr wichtig ist und ihn der Gedanke bedrückt, ihn verlieren zu können. Sollte es zu einer Kündigung kommen, ist ein Drittel zuversichtlich, schnell eine neue Anstellung zu finden; von den 30-39-Jährigen denken dies 42 Prozent. Eine große Hilfestellung bei der Suche einem neuen Arbeitgeber sehen 27 Prozent in Jobportalen und beruflichen Netzwerken; von den Führungskräften denken 41 Prozent, dass die Jobsuche dadurch für sie einfacher ist.

Größte Sorgen bei Jobverlust: Gehaltseinbußen und Umzug

Im Falle eines Jobverlustes fürchten 43 Prozent der Befragten insgesamt und 49 Prozent der Young Professionals, danach im Zweifelsfall eine schlechtere Position oder weniger Gehalt in Kauf nehmen zu müssen. Für 29 Prozent der Studienteilnehmer stellt ein Wohnortwechsel das größte Problem dar. 30- bis 39-jährige Arbeitnehmer fürchten sich mit 38 Prozent am meisten vor einem jobbedingten Umzug.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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