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Robotic Process Automation (RPA) im Kommen

Symbolgrafik für Robotic Process Automation (RPA)
Hierzulande will dieses Jahr rund jedes zweite Unternehmen RPA implementieren.
Foto: © NicoElNino/StockAdobe

Für die Studie “The Future of Work Is Still Being Written, But Who Is Holding the Pen?” von UPath wurden 270 Entscheidungsträger aus den Bereichen Operations Group, Shared Services, Finance und anderen Geschäftsbereichen in vier Ländern befragt, 53 der Unternehmen stammen aus Deutschland. Von den hiesigen Firmen gaben 53 Prozent an, dass sie im laufenden Jahr RPA implementieren wollen. Weitere 36 Prozent planen, bestehende RPA-Projekte auszubauen. Rund vier von zehn der Studienteilnehmer hierzulande (43 Prozent) gehen davon aus, dass ihre Ausgaben für RPA 2020 um mindestens fünf Prozent ansteigen werden. Als Hauptgrund für Investitionen in RPA nennen 91 Prozent der Befragten die Verbesserung des Kundenerlebnisses, 81 Prozent versprechen sich davon eine Wettbewerbsdifferenzierung und 75 Prozent erhoffen sich eine Kostenreduktion.

Mitarbeiter sorgen sich um unzureichende Qualifikation hinsichtlich RPA

Zwar sehen die befragten Unternehmen Vorteile durch Automation und RPA, von den befragten Mitarbeitern hierzulande denken allerdings knapp zwei Drittel (64 Prozent), dass ihre Kenntnisse und Fähigkeiten dafür nicht ausreichen. Jeder vierte Arbeitnehmer (25 Prozent) befürchtet explizit, der wachsenden Komplexität der Aufgaben nicht gewachsen zu sein.

Automatisierung und RPA wirken sich auf die Fachkenntnisse der Mitarbeiter und die Kompetenzen eines Unternehmens aus. Beide Seiten müssen sich auf die sich verändernde Zukunft der Arbeit vorbereiten,

sagt Walter Obermeier, Managing Director bei UiPath. Bei immer mehr RPA-Projekten und autonomen Prozessen sollten Unternehmen darauf achten, die Mitarbeiter mit ins Boot zu holen. UiPath rät Arbeitgebern dazu, RPA-Initiativen transparent im Betrieb zu kommunizieren und die Belegschaft durch Weiterbildung darauf vorzubereiten. Im übrigen vielen durch softwarebasierte Roboter keine Arbetslätze weg, so Obermeier, sondern Mitarbeiter würden damit von lästigen Routineaufgaben befreit und hätten mehr Raum für andere Bereiche wie Kommunikation und kreative Prozesse. Diese Botschaft solle an die Belegschaft weitergegeben werden.

Mehrheit der deutschen Unternehmen plant Schulungen zur Automatisierung

Derzeit plant die Hälfte der befragten deutschen Unternehmen (49 Prozent), neue und vorhandene Mitarbeiter intern zu RPA zu schulen. 58 Prozent wollen die Belegschaft von externen Experten weiterbilden lassen, etwa durch die Anbieter, die eine Automationsplattform implementiert haben.

Die vollständigen Studienergebnisse können > hier zum Download angefordert werden.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.