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Resultate zählen mehr als Präsenz

Arbeiten im Park? Warum nicht, wenn die Ergebnisse stimmen; Bild (CCO): pexels.com
Arbeiten im Park? Warum nicht, wenn die Ergebnisse stimmen; Bild (CCO): pexels.com

Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Unternehmen hierzulande bieten bereits flexible Arbeitsmodelle an, um Fachkräfte anzuziehen und Anreize zu schaffen. 64 Prozent der Berufstätigen geben an, dass ihr Unternehmen flexible Arbeitskonzepte aktuell ausbaut. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) bestätigen, dass ihre Geschäftsleitung flexible Arbeitsmodelle für zukunftsträchtig und produktiv hält.

Flexible Arbeitsmodelle machen produktiver

Fast jeder zweite Mitarbeiter (47 Prozent) arbeitet bereits flexibel und wird vom Vorgesetzten zumindest teilweise von einem anderen Ort aus betreut. 79 Prozent sind darüber hinaus der Meinung, dass Führungskräfte produktiver sind, wenn sie frei entscheiden können, wann und wo sie arbeiten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie von > Regus. An der repräsentativen Befragung nahmen 44.000 Berufstätige aus mehr als hundert Ländern teil.

Die neuesten Studienzahlen bestätigten, dass Arbeitnehmer die Veränderungen in Richtung einer flexibleren Arbeitswelt begrüßen und aufgrund der gewonnenen Freiheit bessere Leistungen erzielen, sagt Michael Barth, Geschäftsführer von Regus in Deutschland. Wer frei über Arbeitsort und Zeit bestimmen kann, sei produktiver und zufriedener.

Trend zu ergebnisorientierter Leistungsbewertung

Die Entwicklung hin zu flexibleren Arbeitsstrukturen bringt auch den Trend zu ergebnisorientierter Leistungsbewertung mit sich. Laut Studie verlagern vier Fünftel der Unternehmen ihren Fokus mehr auf Ergebnisse im Job; reine Anwesenheitszeiten werden unwichtiger.

Die Vorgesetzten stehen jedoch oft unvorbereitet vor der Aufgabe, Mitarbeiter zu führen, die nicht vor Ort anwesend sind. So betreuen 64 Prozent der befragten Teilnehmer in Deutschland einen Mitarbeiter oder ein ganzes Team, das flexibel arbeitet und nicht immer präsent ist. 40 Prozent der befragten Unternehmen bieten spezielle Trainingsmöglichkeiten für diese Führungskonstellation an. Barth ist der Meinung, dass mit dem Anstieg flexibler Arbeitskonzepte der Umgang mit Remote Management-Systemen und -Prozessen geschult werden sollte. Um gute Resultate zu erzielen, seien außerdem Faktoren wie Motivation, Loyalität und eine wertschätzende Beziehung zu den Arbeitnehmern von wesentlicher Bedeutung.