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Rückstand durch Technik

Technologie macht nicht immer alles schneller, sondern führt im Büro oft zu unfreiwilligen Pausen.
Foto: © contrastwerkstatt/Fotolia.de
Technologie macht nicht immer alles schneller, sondern führt im Büro oft zu unfreiwilligen Pausen.
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Die technische Ausstattung gehört zu den größten Zeitfressern im Büro. Angestellte in Deutschland verlieren im Jahr rund 20 Arbeitstage dadurch, dass sie sich mit langsamer, komplizierter oder fehlerhafter Technik auseinandersetzen müssen. Pro Tag kommen für eine Bürokraft rund 38 Minuten ungenutzter Zeit zusammen.

Zeitfresser Dokumentenablage

Durchschnittlich 22 Minuten verbringt ein Mitarbeiter täglich damit, im Netzwerk seines Unternehmens nach schwer auffindbaren Dokumenten und Bildern zu suchen. Fast jeder dritte Angestellte (31 Prozent) gibt an, Zeit zu verlieren, weil Dokumente nicht leicht aufzufinden oder zu teilen sind.

Veraltete Technologie bremst aus

Jede vierte Bürokraft (25 Prozent) klagt über veraltete Technologien, die ein effizientes Arbeiten erschweren. Allein acht Minuten vergehen damit, das Hochfahren und Aufwärmen von Druckern abzuwarten. Weitere neun Minuten dauert das Ausdrucken von Dokumenten.

Außerdem vergeht viel Zeit damit, Kollegen zu helfen. So unterstützen 25 Prozent der Mitarbeiter ihre Kollegen gelegentlich beim Bedienen von Druckern und Scannern. 23 Prozent coachen ihre Kollegen in der Bedienung von Videokonferenz-Technologie. 21 Prozent der Bürokräfte sagen, dass sie nicht wissen, wie die Software der technischen Geräte funktioniert. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Befragung von > Sharp Business Systems in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Censuswide. Für die Untersuchung, die Teil der Studie “IT-Zufriedenheit in europäischen Unternehmen” ist, wurden insgesamt 6.000 Bürokräfte in neun europäischen Ländern befragt, davon rund 1.000 in Deutschland.

Sinkende Motivation und Effizienz

Die Verzögerung durch technische Probleme wirkt sich negativ auf die Effizienz und die Zufriedenheit der Mitarbeiter aus. So geben 52 Prozent der Befragten an, dass sie mit aktuellerer Technik produktiver wären. 42 Prozent sind sich sicher, dass ihre Motivation dadurch steigen würde und 16 Prozent vermuten sogar, dass sie sich ihrem Arbeitgeber stärker verbunden fühlen und sie die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle einstellen würden.