Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Stärker gefragt: Lösungen für strategische Prozesse

Das alte System reicht nicht mehr. Moderne HR-Strategien brauchen moderne Softwarelösungen. Foto: © tashatuvango /Fotolia.de
Das alte System reicht nicht mehr. Moderne HR-Strategien brauchen moderne Softwarelösungen. Foto: © tashatuvango /Fotolia.de

Für fast 80 Prozent der Unternehmen hierzulande ist es heute eine Herausforderung, geeignetes Personal zu gewinnen. Mehr als 60 Prozent sehen es als Herausforderung, ihre HR-Strategie anzupassen. Gefragt nach den anspruchsvollsten Aufgaben im Personalwesen nennen 60 Prozent der Personalverantwortlichen die Nachfolgeplanung, 58 Prozent das Wissensmanagement und 57 Prozent die Förderung von Fach- und Führungskräften. Ebenfalls wichtig ist ihnen, das Entwicklungspotenzial ihrer Belegschaft identifizieren zu können. Ferner müssen Unternehmen ihre HR-bezogenen Prozesse effizienter gestalten und weiter automatisieren. Das sind Ergebnisse der Studie “Innovatives Personalmanagement” des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens PAC. Für die Studie wurden von März bis April 2016 über hundert Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt.

Erst jedes dritte Unternehmen setzt Talent-Management-Software ein

Für 78 Prozent der befragten Unternehmen ist Talent Management relevant, um den Herausforderungen im Personalwesen zu begegnen; dies gilt insbesondere für die größeren Firmen. Allerdings gibt es hier noch Nachholbedarf, was die Unterstützung durch entsprechende Software betrifft: Während 96 Prozent für die Lohnabrechnung und 84 Prozent für die Personaleinsatzplanung bereits Software nutzen, setzt erst weniger als jedes dritte Unternehmen Talent-Management-Software ein.

Die befragten Firmen wollen jedoch künftig auch strategische HR-Prozesse wie Talent Management über Software steuern können. Viele Unternehmen wünschen sich hierzu Anwendungen, die alle Daten und sowohl operative als auch strategische HR-Prozesse auf einer einheitlichen Plattform bereitstellen können. Konkreten Handlungsbedarf sehen sie darin, Datenanalysen zu verbessern, die Benutzbarkeit zu erleichtern sowie die für HR-Prozesse erforderlichen Daten und Workflows bereitzustellen.

Software aus der Cloud – für sechs von zehn Firmen denkbar

Rund 40 Prozent der teilnehmenden Firmen wollen in HR-Software investieren, um fehlende oder unzureichend unterstützte Funktionen zu ergänzen. Wichtigste Treiber für den Softwarekauf sind für etwa 90 Prozent Effizienzsteigerung und Kostenreduktion, gefolgt vom Wunsch, HR-Anwendungen zu modernisieren (86 Prozent) sowie die Transformation des Personalmanagements als Unternehmensstrategie zu forcieren (63 Prozent). Bei der Anschaffung von HR-Anwendungen können sich derzeit 59 Prozent der Unternehmen eine Cloud-basierte Anwendung vorstellen. Gut drei Viertel (76 Prozent) der Befragten HR-Experten sind überzeugt, dass Cloud-basierte HR-Software Vorteile bei der orts- und geräteunabhängigen Nutzung bieten kann. 64 Prozent sehen dadurch Vorteile beim internationalen Personalmanagement.

“HR as a Service” als Ausblick

Nach Überzeugung der Studienautoren wird die Zukunft des Personalmanagements in Bezug auf Software stark von der Nutzung moderner Anwendungen sowohl für operative als auch strategische Aufgaben geprägt sein. Durch die Vorteile, die Cloud Services hierbei bieten können, werde sich die Transformation des Softwaremarkts für HR-Systeme von klassischer Software in Richtung “HR as a Service” beschleunigen.

Die Studie kann > hier zum Download angefordert werden.